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Bundestagswahl 2017 : Martin Schulz nennt vier Bedingungen für Koalition mit SPD

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In einer Videobotschaft nennt Martin Schulz „unverhandelbare“ Bedingungen für eine mögliche Koalition mit der SPD.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2017 | 12:03 Uhr

Berlin | Trotz schlechter Umfragewerte will sich SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nicht entmutigen lassen und bis zur Bundestagswahl weiter für seine Vorhaben streiten. „Meine Partei und ich, wir werden kämpfen, für unsere Überzeugung, und für das, was für unser Land notwendig ist“, sagte Schulz. Der SPD-Kanzlerkandidat hat vier Punkte genannt, die für ihn und seine SPD Bedingung für eine Koalition sind. Er bezeichnete sie als „unverhandelbar“.

Schulz hatte am Sonntagabend in einer Live-Botschaft im Internet vier zentrale Vorhaben genannt, die seine Partei in jedem Fall verwirklichen wolle: gerechte Löhne, gleiche Bildungschancen, sichere Renten und ein solidarisches Europa. Diese Punkte gab die SPD am Montag auch in ganzseitigen Zeitungsanzeigen als ihre Kernziele aus.

 

Kritik an Schulz kam prompt vonseiten der CDU. Das klinge „ein bisschen lustig“, sagte Unions-Fraktionschef Volker Kauder am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. Die von Schulz für „nicht verhandelbar“ erklärten vier Punkte seien schon weitgehend auf den Weg gebracht worden, erklärte der CDU-Politiker. So gebe der Bund für die Bildung bereits viel Geld aus. „Diese roten Linien sind nun wirklich nicht der Kracher.“

Die SPD verharrt im Emnid-Sonntagstrend für die „Bild am Sonntag“ bei 24 Prozent. Die Union verliert einen Punkt und kommt auf 37 Prozent. Bei der Direktwahlfrage legt Schulz um zwei Punkte auf 27 Prozent leicht zu - Merkel sinkt in gleichem Maße auf 48 Prozent.

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