Berlin-Tempelhof : «Zentralflughafen THF»: Doku über Flüchtlinge

Der 18jährige syrische Student Ibrahim ist in dem Dokumentarfilm «Zentralflughafen THF» der Protagonist. /Piffl Medien
Der 18jährige syrische Student Ibrahim ist in dem Dokumentarfilm «Zentralflughafen THF» der Protagonist. /Piffl Medien

Der ehemalige Berliner Flughafen Tempelhof hat in seiner Geschichte verschiedene Rollen eingenommen. Vor drei Jahren wurde er zu einer Notunterkunft für viele Flüchtlinge. Wie diese die Zeit dort erlebten, zeigt die Dokumentation von Regisseur Karim Aïnouz.

shz.de von
02. Juli 2018, 11:04 Uhr

Der Flughafen Tempelhof wurde einst gebaut als eines von Hitlers Prestigeobjekten, später war er ein ziviler Flugplatz, Kürzel THF. 2015 ist ein neues Kapitel hinzugekommen, das der brasilianisch-algerische Regisseur Karim Aïnouz in seinem Dokumentarfilm «Zentralflughafen THF» festhält.

Mehr als zwei Jahre lang gab es hier Berlins größte Notunterkunft für Flüchtlinge - eine Parallelwelt. Tempelhof, das hieß: Kaum Privatsphäre, ein Sammelpunkt für Hunderte, manchmal Tausende Menschen aus vielen Nationen. Ein Lager mitten in der Stadt - und doch von der die Stadt kaum bemerkt. Eine Parallelwelt mit Zugangskontrollen wie am echten Airport. Kann man hier in Deutschland ankommen? Es ist Aïnouz' Verdienst, mit der Kamera Antworten auf diese Frage zu suchen.

Zentralflughafen THF, Deutschland, Frankreich u.a. 2018, 101 Min., FSK ab 0, von Karim Aïnouz

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