zur Navigation springen

Nach „Schlag den Raab“ : ZDF will mehr Show - mit Steven Gätjen und versteckter Kamera

vom

Steven Gätjen moderierte bei ProSieben Erfolge wie „Schlag den Raab“ - und soll jetzt das Abendprogramm des ZDF retten.

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2015 | 16:55 Uhr

TV-Moderator Steven Gätjen gibt knapp zwei Monate nach seiner letzten „Schlag den Raab“-Sendung bei ProSieben im ZDF seinen Einstand mit einer Samstagabendshow. Mit versteckter Kamera, prominenten Teilnehmern, Til Schweiger als Jurychef und drei Stunden lang live tritt der 43-jährige Hamburger am 13. Februar bei seinem neuen Sender an. Auch danach setzen Gätjen und das ZDF verstärkt auf die Live-Erfahrung des Moderators.

Das ZDF hat nicht erst seit dem Ende von „Wetten dass ...?!“ vor etwa einem Jahr eine offene Show-Flanke. Gätjen moderierte seit 2011 für ProSieben Quotenbringer wie „Schlag den Raab“, „Schlag den Star“ und „TV total“-Events wie die „Wok-WM“.

„Für mich hat den größten Reiz am Fernsehen immer die Live-Show, vor allem durch die letzten viereinhalb Jahre mit Stefan“, sagte Gätjen am Mittwoch in Hamburg bei der Vorstellung seiner ersten ZDF-Projekte. „Live ist super.“ Die letzte Ausgabe von „Schlag den Raab“ läuft am 19. Dezember.

Zu den Kandidaten in der Sendung „Die versteckte Kamera 2016 - prominent reingelegt“, von der zunächst nur eine Ausgabe geplant ist, gehören Moderatorin Michelle Hunziker, die Musiker von The BossHoss sowie das Schauspielerpaar Andrea Sawatzki und Christian Berkel. Die Prominenten bringen ihre mit versteckter Kamera gedrehten Filme mit, die Jury bewertet und das TV-Publikum stimmt ab. Neben Schweiger sitzen Komikerin Carolin Kebekus und Schauspieler Heiner Lauterbach in der Jury.

Live geht es für Gätjen bereits ab 25. Februar an vier aufeinanderfolgenden Donnerstagabenden jeweils 90 Minuten lang weiter: mit dem im deutschen Fernsehen neuen Format „I Can Do That“, in dem Prominente sich verschiedenen Herausforderungen stellen müssen. Sie sollen verschiedene Showacts - etwa Artistik, Tanz oder Jonglage - einstudieren und in der darauffolgenden Sendung vorführen. Im US-Fernsehen gewann Sängerin Nicole Scherzinger die erste Staffel auf NBC.

Ebenfalls noch in der ersten Hälfte des Jahres plant das ZDF mit Gätjen eine weitere Show, diese allerdings nicht live: eine Neuauflage der Sendung von „Deutschlands Superhirn“, das der inzwischen zur ARD gewechselte Jörg Pilawa präsentiert hatte.

Er freue sich, beim ZDF „gleich so durchstarten“ zu können, meinte Gätjen. Die ein oder andere Geschichte dürfe er neben dem ZDF noch machen, sagte der Unterhaltungschef des Senders, Oliver Heidemann. „Aber Primetime, die großen Shows macht er natürlich jetzt bei uns.“

„Ich werde nicht alles perfekt machen können und es wird mir auch starker Wind entgegenschlagen“, sagte Gätjen, der seinen Wechsel zum ZDF bereits im Mai mitgeteilt hatte - noch bevor im Juni bekannt wurde, dass Raab seine TV-Karriere beenden will. „Aber ich will Spaß haben und ich will, dass die Zuschauer genauso viel Spaß haben wie ich.“

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen