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Klage in den USA : Verleiht gar keine Flügel: Red Bull muss zahlen

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Im Leistungssport, in der Formel 1 und in der Werbung: Red Bull treibt das Branding mit dem Slogan „Red Bull verleiht Flügel“ auf die Spitze. Doch nun fliegt dem Brausen-Multi die Botschaft um die Ohren.

Seinen Werbeslogan „Red Bull verleiht Flügel“ trägt der Hersteller des Energy-Drinks bereits seit über zehn Jahren in alle Welt. Der Konzern hat mit seinem luftigen Getränk Milliarden umgesetzt.

Doch nun kommt die frohlockende Botschaft dem österreichen Konzern teuer zu stehen: Im Land der Millionenklagen, den USA, nahm ein Kunde das Werbe-Versprechen mit dem in die Lüfte schwebenden Comic-Männchen sehr wörtlich. Obwohl er das taurinhaltige Limonadengetränk seit 2002 regelmäßig konsumiere, sei kein Flügeleffekt und keine leistungssteigernde Wirkung eingetreten, meinte der Mann und strickte daraus eine Klage gegen den Getränke-Riesen wegen irreführender Werbung.

Nach Informationen der US-Verbraucherplattform „consumerist.com“ hatte er damit einschlagenden Erfolg: Aus der Einzelklage des Mannes wurde eine große Sammelklage, so dass das New Yorker Gericht sich mit Red Bull auf einer Vergleichszahlung in Höhe von 13 Millionen US-Dollar einigte. Die Summe ist allerdings gedeckelt, so dass Red Bull in diesem Fall keinerlei weitere Zahlungsverpflichtungen fürchten muss.

Entschädigungen beantragen können alle, die zwischen Januar 2002 und dem 3. Oktober 2014 zumindest ein Getränk von Red Bull in den USA gekauft haben. Ihnen winken zehn Dollar in bar oder Red Bull-Produkte im Wert von rund 15 Dollar.

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erstellt am 09.Okt.2014 | 12:14 Uhr

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