Absage : Tom Hanks dreht doch keinen Film über Dean Reed

Tom Hanks hat sich von einem Wunschprojekt verabschiedet, einem Film über Sänger Dean Reed.
Tom Hanks hat sich von einem Wunschprojekt verabschiedet, einem Film über Sänger Dean Reed.

Jahrelang hat sich der US-Schauspieler um ein Filmprojekt über den US-Sänger Dean Reed, der in der DDR lebte, gekümmert. Nun wurde es abgesagt.

shz.de von
16. September 2018, 14:29 Uhr

Der Oscar-Preisträger Tom Hanks (62) hat sich von einem langgehegten Wunschprojekt mit DDR-Bezug verabschiedet. Seit 2001 hatte der US-Schauspieler geplant, einen Film über den US-Sänger Dean Reed (1938-1986) zu drehen, der in die DDR übergesiedelt war und dort berühmt wurde.

«Tom ist nicht mehr mit diesem Projekt befasst», teilte sein US-Management auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Zu den Gründen machte sein Team keine Angaben.

Hanks hatte sich wegen des Film-Vorhabens vor einiger Zeit auch mit Reeds Witwe, der Schauspielerin Renate Blume, sowie Ex-DDR-Staats- und Parteichef Egon Krenz in Berlin getroffen. Der «New York Times» hatte er noch im vergangenen Jahr gesagt: «Ich bin immer noch jung genug, um Dean Reed zu spielen - den Amerikaner, der beginnend in den 1960ern als großer amerikanischer Gesangsstar galt, aber nur in der kommunistischen Welt.»

Hanks hat derzeit mehrere Projekte geplant, darunter das Science-Fiction-Drama «Bios», die Filmbiografie «You Are My Friend» und ein Remake des schwedischen Erfolgsfilms «Ein Mann namens Ove». Zudem will er in der Animations-Fortsetzung «Toy Story 4» wieder die Figur Woody vertonen.

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