Kunst, Kultur und Hedonismus : «Symphony of Now»: Doku über Berlins Nachtleben

Vielseitig und rastlos - Berlin.
Vielseitig und rastlos - Berlin.

«Symphony of Now» stellt anders als Ruttmanns Doku-Klassiker das Nachtleben der Hauptstadt in den Mittelpunkt. Gefeiert wird immer, aber nicht mehr in Revuehäusern, sondern beim Open-Air-Rave im Park oder spontan im Späti.

shz.de von
08. Juli 2018, 16:35 Uhr

Ein Dokumentarfilm, der eine Verneigung sein will vor einer großen deutschen Stadt: Es geht um Berlin, um die Berliner Nacht, um geheimnisvolle Orte.

«Symphony of Now», entstanden unter der Regie von Johannes Schaff, ist angelehnt an einen legendären, 1927 veröffentlichten Film: «Berlin - Die Sinfonie der Großstadt» von Walter Ruttmann. Der experimentelle Dokumentarfilm aus den 20ern beschreibt einen Tag in Berlin.

Anders als Ruttmann, der tagsüber drehte, widmet sich Schaff nun vor allem der Nacht; es geht um Kunst und Kultur, um Partys in den Clubs der Stadt. Die Musik zum Film stammt von bekannten Berliner und internationalen Elektronik-Künstlern wie Gudrun Gut, Modeselektor oder Thomas Fehlmann.

Symphony of Now, Deutschland 2018, 65 Min., FSK ab 0, von Johannes Schaff

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