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Hamburger Ulknudel : Stuttgart benennt Weg nach Helga Feddersen

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Eine Gesichtslähmung zeichnete sie - und dieser Makel wurde zum Markenzeichen einer der schillerndsten Figuren der Fernsehgeschichte. 23 Jahre nach dem Tod der Hamburger Volksschauspielerin ehrt die Stadt Stuttgart Helga Feddersen.

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2014 | 14:27 Uhr

Stuttgart | Ein bislang namenloser Weg im Stuttgarter Stadtteil Bad-Cannstatt ist nach der 1990 verstorbenen Schauspielerin Helga Feddersen benannt worden. Dies teilte ein Sprecher der Stadt mit. Das Grab der gebürtigen Hamburgerin, die mit Plattdeutsch als „Muttersprache“ aufwuchs, befindet sich auf den nahe gelegenen Steigfriedhof. Es sei ihr Wunsch gewesen dort beerdigt zu werden.

Nicht jeder kennt die Beziehung von Feddersen zur baden-württembergischen Landeshauptstadt. Mit ihrem aus Bad Cannstatt stammenden Lebensgefährten Olli Maier führte sie in Hamburg das Theater „Am Holstenwall“. Beide wohnten bei ihren Aufenthalten im Hallschlag in dem Elternhaus von Maier.

Häufiger Comedy-Partner der Ulknudel war Dieter Hallervorden, mit dem sie 1978 die Single „Du, die Wanne ist voll“ aufnahm. Außerdem wurde die Schauspielerin mit TV-Sendungen wie „Plattenküche“ und „Ein Herz und eine Seele“, in der sie die Ehefrau von „Ekel Alfred“ spielte, bekannt.

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