Til Schweiger : Stiftung hat eine Viertelmillion Euro zusammen – und viele Promis

Der Schauspieler und Filmproduzent Til Schweiger will die „Til Schweiger Foundation“ gründen.

Der Schauspieler und Filmproduzent Til Schweiger will die „Til Schweiger Foundation“ gründen.

Die „Til Schweiger Foundation“ hat ein hohes Promi-Aufgebot. Sogar Arnold Schwarzenegger findet die Stiftung „super“.

shz.de von
21. August 2015, 14:40 Uhr

Hamburg | Für die geplante Stiftung des Schauspielers Til Schweiger (51) sind seinen Angaben zufolge bis jetzt 250.000 Euro zusammengekommen – darunter jeweils 100.000 Euro von ihm selbst und von dem Rapper Thomas D. „Wir haben schon eine Viertelmillion zusammen, ohne Werbung dafür gemacht zu haben“, sagte der Filmemacher. Mit der „Til Schweiger Foundation“ wolle er nicht nur Flüchtlingskindern, sondern allgemein traumatisierten Kindern helfen.

Thomas D. bei einem Konzert mit den Fantastischen Vier. Er spendet 100.000 Euro für die „Til Schweiger Foundation“.
Peter Klaunzer
Thomas D. bei einem Konzert mit den Fantastischen Vier. Er spendet 100.000 Euro für die „Til Schweiger Foundation“.

Eine Sprecherin von Schweiger bestätigte am Freitag, dass die Stiftung „Til Schweiger Foundation“ noch im Laufe des Tages in Hamburg gegründet werden sollte. Zum Stiftungsrat sollen demnach Bundestrainer Jogi Löw, Springer-Chef Matthias Döpfner, Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, NDR-Programmleiter Thomas Schreiber, Schauspieler Jan Josef Liefers, Rapper Thomas D.und SPD-Chef Sigmar Gabriel gehören. Mit Gründung seiner Stiftung wolle Schweiger als erstes Projekt eine Einrichtung für Flüchtlinge unterstützen. Ziel sei es, für Verfolgte in Deutschland eine Atmosphäre des Willkommenseins zu schaffen.

Schweiger sagte, auch Schauspieler Ralf Moeller habe seine Unterstützung angekündigt. „Er hat gerade letzte Nacht mit seinem Freund Arnold Schwarzenegger darüber telefoniert, der findet unsere Stiftung auch super“. 

Arnold Schwarzenegger und Ralf Moeller.
Robert Parigger
Arnold Schwarzenegger und Ralf Moeller.

Als erstes Projekt soll die Stiftung eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Osnabrück unterstützen. Mit dem geplanten „Vorzeige-Flüchtlingsheim“ in Osterode am Harz könne es sich noch „ein bisschen hinziehen“, räumte Schweiger ein.

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