Dokumentarfilm : Spurensuche: «Lebenszeichen - Jüdischsein in Berlin»

Alexa Karolinski fragt in ihrem Film «Lebenszeichen» ihre Familie, Freunde, Bekannte und sich selbst, was Jüdischsein in Berlin bedeutet. /Archiv
Alexa Karolinski fragt in ihrem Film «Lebenszeichen» ihre Familie, Freunde, Bekannte und sich selbst, was Jüdischsein in Berlin bedeutet. /Archiv

Regisseurin Alexa Karolinski geht in ihrem Dokumentarfilm «Lebenszeichen - Jüdischsein in Berlin» im heutigen Berlin auf Spurensuche. Es ist der zweite Teil der geplanten Trilogie über jüdische Identität.

shz.de von
19. August 2018, 15:36 Uhr

Da ist die alte Dame, die den Nazi-Terror in einem dunklen Bunker überlebt hat und in deren Haus heute immer Licht brennt.

Oder das Ehepaar, das mehrmals in der Woche das Denkmal am Berliner Bahnhof Friedrichstraße putzt, das an die Deportation von jüdischen Kindern in die Konzentrationslager der Nazis ebenso erinnert wie an die rettenden Kindertransporte nach England.

Und da sind die Jugendlichen aus Frankreich, die ihre Gefühle beim Gang durch das Holocaust-Mahnmal beschreiben. In der Doku «Lebenszeichen - Jüdischsein in Berlin» begibt sich Alexa Karolinski in der deutschen Hauptstadt auf die Spuren von jüdischem Leben zwischen Erinnerung und Aufbruch.

Der essayistische Film ist der zweite Teil von Karolinskis geplanter Trilogie über jüdische Identität. Im Jahr 2012 hatte die Regisseurin bereits «Oma & Bella» in die Kinos gebracht - das warmherzige Doppelporträt ihrer Großmutter und deren bester Freundin.

Lebenszeichen - Jüdischsein in Berlin, Deutschland 2018, 83 Min., FSK ab 0, von Alexa Karolinski

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert