Steuern und Finanzen : Shakira hat Sorgen mit dem spanischen Fiskus

Shakira im Visier der spanischen Steuerbehörden.
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Shakira im Visier der spanischen Steuerbehörden.

Die kolumbianische Popsängerin lebt seit geraumer Zeit in Spanien und ist dort auch steuerpflichtig. Vor 2014 war das anders. Über diese Zeit gibt es nun Streit mit dem spanischen Fiskus.

shz.de von
22. Januar 2018, 16:54 Uhr

Die kolumbianische Popsängerin Shakira ist einem Medienbericht zufolge im Visier der Steuerbehörden in Barcelona - wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung.

Die 40-Jährige, die seit 2010 mit dem spanischen Fußballstar Gerard Piqué liiert ist, solle demnächst vorgeladen werden, um Stellung zu den Vorwürfen zu beziehen, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press am Montag unter Berufung auf Mitarbeiter des Fiskus. Einen Termin für die Anhörung gebe es aber noch nicht.

Die Zeitung «La Vanguardia» hatte bereits am Wochenende geschrieben, bei den Ermittlungen gehe es um Dutzende Millionen Euro. Shakira («Hips Don't Lie», «Waka Waka») hätte nach Auffassung der Behörden den Großteil ihrer zwischen 2011 und 2014 in aller Welt verdienten Einnahmen in Spanien versteuern müssen. Im Mittelpunkt stehe die Frage, ob die Künstlerin sich in dieser Zeit mindestens 183 Tage im Jahr in Spanien aufgehalten habe - in diesem Fall wäre sie dort steuerpflichtig gewesen, hieß es. Eine offizielle Bestätigung der Steuerbehörden gab es noch nicht. 

Das Blatt zitierte Shakira nahestehende Personen mit den Worten, die Sängerin habe im betreffenden Zeitraum den überwiegenden Teil ihrer Einnahmen bei Tourneen im Ausland erzielt. Es handle sich um «technische Diskrepanzen». Shakira sei bis 2014 in Spanien nicht steuerpflichtig gewesen. Erst danach habe sie ihren Wohnsitz in das Land verlegt.

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