Mehr als nur Liebesgeschichte : «Radiance»: Japanischer Film über die Kraft des Lichtes

Regisseurin Naomi Kawase stellte «Radiance» bei den Filmfestspielen in Cannes vor.
Regisseurin Naomi Kawase stellte «Radiance» bei den Filmfestspielen in Cannes vor.

Die junge Misako arbeitet an Hörfassungen für sehbeeinträchtigte Menschen. Als sie den halbblinden Fotografen Nakamori trifft, entdeckt sie eine ganz neue Welt.

shz.de von
11. September 2017, 11:05 Uhr

Zuletzt hat Naomi Kawase den sehr poetischen Film «Kirschblüten und rote Bohnen» in die Kinos gebracht. Hierzulande war das im Winter 2015. Auch ihr neues Werk, das sie dieses Jahr bereits in Cannes präsentiert hat, ist von poetischer Natur.

Es geht in «Radiance» um eine Frau namens Misako, die mit großem Engagement an Hörfassungen von Kinowerken für sehbeeinträchtigte Menschen arbeitet. Bei einer Vorführung trifft Misako auf einen älteren Fotografen namens Nakamori. Dem Mann droht, schrittweise seine Sehkraft einzubüßen. Ausgerechnet in Nakamoris fotografischem Werk aber stößt Misako auf Verbindungslinien in ihre eigene Vergangenheit. Gemeinsam begeben sie sich in eine für Misako bisher verborgene Welt.

Japan/Frankreich 2017, 101 min, FSK ab 0, von Naomi Kawase, mit Tatsuya Fuji, Mantarô Koichi, Ayame Misaki

Radiance

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