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Chinesischer Dissident : Protest gegen Asylgesetz: Ai Weiwei nimmt Dänemark Kunstwerk weg

vom
Aus der Onlineredaktion

Der chinesische Konzeptkünstler und Menschenrechtsaktivist Ai Weiwei reagiert rigoros auf das neue dänische Asylgesetz: Er zieht Aarhus das „Yu Yi“ ab.

shz.de von
erstellt am 27.Jan.2016 | 15:41 Uhr

Aarhus | Wer den zwölf Meter hohen Bambusmann Namens Yu Yi noch im Aros in Aarhus sehen will, der muss sich beeilen: Der weltberühmte chinesische Künstler Ai Weiwei hat auf seinem Instagram-Profil angekündigt, sein Werk aus der Kunsthalle abzuziehen – aus Protest gegen die dänischen Asylgesetze, die am Dienstag beschlossen wurden.

Der in China lange geächtete Künstler schreibt: „Ich bin sehr schockiert über die Nachrichten von gestern, dass die dänische Regierung beschlossen hat, das Eigentum der Flüchtlinge zu beschlagnahmen. Als Konsequenz dieses bedauernswerten Beschlusses muss ich mich aus Eurer Ausstellung 'A Ney Dynasty – Created in China' zurückziehen, um meinem Protest gegen den Beschluss der dänischen Regierung Ausdruck zu verleihen“.

<p>Gang im Aros in Aarhus.</p>

Gang im Aros in Aarhus.

Foto: Imago/vm

An Museumsdirektor Erlend Høysten richtete er: „Akzeptiert bitte mein Bedauern und vielen Dank für Eure langjährige Unterstützung. Ich bitte die Beschwerlichkeiten, die dadurch entstehen, zu entschuldigen.“

 

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