Meister-Coach : Promi-Geburtstag vom 18. Januar 2018: Pep Guardiola

Startrainer Pep Guardiola wird 47.
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Startrainer Pep Guardiola wird 47.

Er war der erste Balljunge von Camp Nou, der später auch als Cheftrainer wirkte. Und wie. Die Auftritte seines FC Barcelonas waren das Nonplusultra in Europa. Dann folgten die Bayern, und seit über einem Jahr hat Guardiola beim englischen Erstligisten Manchester City das Sagen.

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18. Januar 2018, 00:01 Uhr

München (dpa) - Ein Poster von Michel Platini hing einst im Kinderzimmer von Josep «Pep» Guardiola. Beeindruckt war der Junge in der kleinen katalanischen Gemeinde Santpedor von der Anmut und Eleganz, die die Ballführung des einstigen französischen Weltstars erkennen ließ.

Ein paar Jahrzehnte später gilt Guardiola, mittlerweile Chefcoach beim englischen Topclub Manchester City, selbst als Inbegriff des schönen Fußballs, als global bewunderter Trainer. Heute feiert der Katalane seinen 47. Geburtstag.

Schon im Alter von 13 Jahren stieß Guardiola zur Jugendakademie des FC Barcelona, La Masia. Mit 19 debütierte der defensive Mittelfeldspieler in der Primera División und zwei Jahre später gewann er unter Trainer Johan Cruyff den Europapokal der Landesmeister. Im selben Jahr bejubelte er olympisches Gold mit Spanien. Insgesamt gewann der Fußball-Stratege 16 Titel in 17 Jahren bei Barça, das der 47-malige Nationalspieler seit der Saison 1997/98 als Kapitän anführte.

Ebenso eindrucksvoll ist seine Titel-Ausbeute als Trainer, er gewann unter anderem zweimal die Champions League. Doch es waren nicht nur die Titel, die seinen Ruf prägten, auch die Liebe zum Stil und zum schönen Fußball waren für seine Epoche mit Lionel Messi & Co. bemerkenswert. «Pep Guardiola ist ein Trainer, der Spieler fußballerisch fördert, das hat man beim FC Barcelona gesehen, mit dem er über Jahre große Erfolge gefeiert hat», betonte der deutsche Bundestrainer Joachim Löw kurz vor dem Arbeitsantritt des Spaniers beim FC Bayern München 2013.

In der Karriere Guardiolas gab es aber auch ein Kapitel anderer Art. Wegen eines angeblichen Dopingvergehens wurde er während seiner Zeit bei Brescia Calcio (Italien) 2001 für vier Monate gesperrt und 2005 sogar zu sieben Monaten Haft verurteilt. Er war der erste Fußballer in Italien, der nach dem neuen Doping-Gesetz bestraft wurde, das die Einnahme verbotener Mittel zu einer Straftat machte. Der Spanier aber beteuerte immer seine Unschuld und wurde 2009, nach Ende seine aktiven Karriere, von einem italienischen Berufungsgericht vom Vorwurf des Dopings freigesprochen.

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