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Auf allen Kanälen : Promi-Geburtstag vom 17. September 2017: Anastacia

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Die Sängerin aus New York hat in ihrem bisherigen Leben schon viele Höhen und Tiefen erlebt. Heute, sagt sie, haue sie nichts mehr so leicht um. Sie ist eine wahre Powerfrau, Stil-Ikone und 2017 in Deutschland allgegenwärtig.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2017 | 00:01 Uhr

An ihrem Namen kommt man dieser Tage hierzulande kaum vorbei: Anstacia (Newkirk) auf allen Kanälen. Mit voller Wucht. Heute wird die amerikanische Sängerin und Songwriterin 49 Jahre alt.

Bis in den August hinein war sie in Europa auf Tour und machte währenddessen auch mehrfach Station in Deutschland. Vergangenen Freitag ist ihr neues Album «Evolution» herausgekommen, seit Donnerstag wird ihre eigene Glam-Rock-Modelinie beim deutschen Discounter Aldi angeboten, und am Abend des selben Tages wurde ihr beim SWR3 New Pop Festival in Baden-Baden der «Pioneer of Pop»-Preis verliehen. Von dort aus hatte sie einst in eine große Karriere starten können. Das Erste strahlt die von Barbara Schöneberger moderierte «Special»-Show am 22. September ab 23.30 Uhr aus.

Sie ist - musikalisch gesehen - eine Spätzünderin und war bereits 31, als sie sich im Jahr 2000 mit ihrem Albumdebüt «Not That Kind» vorstellte. Der Longplayer erreichte auf Anhieb Platz zwei der deutschen Charts und hielt sich über anderthalb Jahre in den Top 100. Seitdem hat die Blondine mit den dunkel funkelnden Augen und der ausgeprägt kräftigen Soulstimme ihrer Plattenfirma zufolge in 19 Ländern über 30 Millionen Alben verkauft. Erstaunlich dabei: Zu Hause in den USA gehen ihre Songs alles andere als gut. Ihre letzten vier Alben schrammten dort noch nicht einmal die Charts.

Geboren am 17. September 1968 in Chicago und nach der Scheidung ihrer Eltern aufgewachsen bei ihrer Mutter in New York, begann Anastacia nach der Schulzeit eine Ausbildung zur Friseurin. Nebenbei jobbte sie als Tänzerin und Studiosängerin, bis sie vor 17 Jahren mit «I'm Outta Love» (von ihrem Debütalbum) einen wahren Welthit landete. Sechs MTV Awards und drei Brit Awards sowie unter anderem vier Echos, ein Bambi und eine Goldene Kamera hat sie seither eingesammelt. Dennoch gesteht sie laut Universal Music, ihrem Label: «Mir wurde noch nie etwas geschenkt; ich musste mir immer alles hart erarbeiten. Doch nur, wenn man sich gewisse Dinge erarbeitet hat, weiß man sie erst wirklich zu schätzen.» Dazu käme, dass sie eine «echte Kämpfernatur» sei und niemals aufgebe.

Das gilt offenbar auch für ihr Privatleben, in dem es nicht immer rund lief. Ihre 2007 geschlossene Ehe mit Wayne Newton, ihrem Bodguard, hielt nicht lange. 2010 reichte sie die Scheidung ein. Und dann die gesundheitlichen Probleme: Schon als Jugendliche hat sie an einer chronischen Darmerkrankung gelitten, viel schlimmer aber war allerdings die Diagnose Brustkrebs. Beide Brüste waren betroffen und mussten abgenommen werden.

Woher nimmt sie ihren Lebensmut? «Ich spüre immer das Licht am Ende des Tunnels. Oftmals kann ich es nicht sehen, glaube fest daran, dass es einfach da ist. Man muss positiv denken», sagt sie.

Auf ihrem jüngsten Album, das nicht umsonst «Evolution» (Fortentwicklung) heißt und das sie zusammen mit dem Produzenten Anders Bagge (Céline Dion, Madonna) in Schweden aufnahm, verarbeitet die Singer/Songwriterin nun ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Sie erklärt: «Die Platte beschreibt, wo ich heute bin. Ich fühle mich im wahrsten Sinne des Wortes geerdet. Heute kann mich nichts mehr so leicht umhauen.»

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