zur Navigation springen

FDP-Politikerin : Pieper will neuen Umgang mit Depressionen

vom

Etwa vier Millionen Deutsche leiden an Depressionen, doch nur wenige Erkrankte beschaffen sich professionelle Hilfe. Nach dem Suizid ihres Mannes setzt sich die FDP-Politikerin Cornelia Pieper für ein Umdenken ein.

Halle | Politikerin Cornelia Pieper (55) hat sich nach dem Suizid ihres Mannes fachmännisch helfen lassen und empfiehlt dies anderen Betroffenen. „Wer glaubt, bei psychischen Problemen oder gar Depressionen alleine damit fertig werden zu können, der irrt“, sagte die frühere Staatsministerin im Auswärtigen Amt der Zeitschrift „Frau im Spiegel“. Es sei wichtig, dass man Veränderungen - egal ob diese Mitmenschen oder einen selbst beträfen - nicht negiere und professionelle Hilfe zulasse.

Solche Veränderungen seien oftmals vielleicht schon ein Zeichen für eine beginnende Depression. Das dürfe man nicht unterschätzen.Depressionen seien „eine schwere Krankheit, die immer mehr Menschen betrifft und dringend aus der Tabu-Ecke raus muss. Niemand muss sich dafür schämen“. Pieper sagte, sie wolle die Menschen wachrütteln, viel hellhöriger und aufmerksamer zu sein, wenn sich jemand zurückziehe und in sich gekehrter werde. „Heute weiß ich, wie ernst man solche Veränderungen nehmen muss.“ Piepers Ehemann nahm sich 2013 das Leben.

zur Startseite

von
erstellt am 06.Aug.2014 | 14:59 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen