Der Mann mit der Querflöte : Moody-Blues-Musiker Ray Thomas gestorben

Der britische Musiker Ray Thomas ist tot. Foto (2001):
Der britische Musiker Ray Thomas ist tot. Foto (2001):

Mit dem Song «Nights in White Satin» wurde seine Band über Nacht international bekannt. Nun ist Ray Thomas im Alter von 76 Jahren überraschend gestorben.

shz.de von
08. Januar 2018, 12:30 Uhr

Ein Welthit machte seine Band The Moody Blues im Jahr 1967 auf einen Schlag berühmt: Ray Thomas verlieh dem Liebeslied «Nights in White Satin» mit seiner Querflöte und seiner Backgroundstimme die Leidenschaft, die bis heute berührt.

Nun ist der britische Rockmusiker, Sänger, Flötist und Mitbegründer der Gruppe The Moody Blues im Alter von 76 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Plattenfirma Cherry Red Records and Esoteric Recordings.

«Wir sind tief geschockt von seinem Ableben und werden seine Wärme, Humor und Freundlichkeit vermissen», hieß es in einer Mitteilung.

Thomas sei bereits am Donnerstag in seinem Haus in der englischen Grafschaft Surrey gestorben. Bei ihm war 2014 ein unheilbares Prostatakrebs-Leiden festgestellt worden.

Thomas war 1941 in Stourport-on-Severn nahe Birmingham geboren worden. Er wandte sich zunächst dem Soul und Blues zu, bevor er zusammen mit Mike Pinder, Denny Laine, Graeme Edge und Clint Warwick die Rockgruppe Moody Blues gründete. Mit den Alben «Mighty Oaks» und «Hopes Wishes and Dreams» hatte er auch als Solo-Künstler Erfolg.

«Ray und ich waren zusammen auf dieser magischen Reise, seit wir 14 Jahre alt waren, (...) zwei Jugendliche aus Birmingham, die nach den Sternen gegriffen haben, (...) und wir haben sie gemeinsam erreicht», schrieb Thomas' Band-Kollege John Lodge auf Twitter.

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