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NAZI–Vorwurf : Kollegen nehmen Heino in Schutz

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Sänger Jan Delay sorgte für Aufsehen, als er Heino einen Nazi nannte. Der Schlagersänger schlug daraufhin zurück und stellte Strafanzeige. Seine Kollegen sind empört und nehmen ihn in Schutz.

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erstellt am 25.Apr.2014 | 13:47 Uhr

Berlin | Nach dem Eklat um den Nazi-Vorwurf von Sänger Jan Delay (37) gegen Heino (75) schlug dieser prompt zurück und stellte Strafanzeige wegen Beleidigung. Nun melden sich in der „Bild“-Zeitung (Freitag) Kollegen zu Wort. „Aus persönlichen Gesprächen weiß ich, Heino ist gegen jede Form von Ausgrenzung und Rassismus“, sagte Nachrichten-Moderator Marc Bator (41). Schlagerstar Roberto Blanco (76) betonte, er lege für Heino seine Hand ins Feuer, dass er kein Nazi sei. Das Volksmusik-Duo Marianne (61) und Michael (65) äußerte sich „empört und wütend“. Auch die Magier Siegfried (74) und Roy (69) nehmen den 75-Jährigen in Schutz: „Heino ist weltoffen und lehnt Gewalt strikt ab. Nie und nimmer ist er ein Nazi!“

Rapper Kool Savas (39) versuchte, Delays Nazi-Vorwurf mit dessen Herkunft aus der linksorientierten Hiphop-Szene zu erklären. Daher sei der Deutschrapper „sicher feinfühliger für solch ein Thema“.

Zuvor hatte Jan Delay den Schlagersänger als „Nazi“ bezeichnet. Heino hatte einen Song („Liebes Lied“) von den „Absoluten Beginnern“ neu interpretiert und auf seinem Album „Mit freundlichen Grüßen“ veröffentlicht. Jan Delay, der Mitglied der Absoluten Beginner war, fand das gar nicht witzig und beleidigte den Schlagersänger daraufhin in einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“. Seitdem hagelt es massive Kritik über Jan Delay, was ihm gerade zum Start seines neuen Albums „Hammer und Michel“ sogar noch zu Gute kommen könnte. Genug Aufmerksamkeit hat er sich durch diese Aktion auf jeden Fall erkämpft.

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