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Schadenersatz-Prozess : Jörg Kachelmann legt Berufung ein

vom

2011 wurde der Wetter-Experte vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Der Schadenersatz-Prozess von Jörg Kachelmann gegen seine Ex-Geliebte geht nun in die nächste Instanz.

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 17:34 Uhr

Frankfurt/Main | Der frühere Fernsehmoderator Jörg Kachelmann hat Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil eingelegt, wie das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) am Montag mitteilte (Aktenzeichen 18 U 5/14). Das Landgericht Frankfurt hatte im Zivilverfahren kurz vor Weihnachten Kachelmanns Klage auf Ersatz von Gutachterkosten in Höhe von rund 13.000 Euro abgewiesen.

Die Zivilkammer habe „nicht mit der erforderlichen Sicherheit feststellen können“, dass die Ex-Geliebte Claudia D. wissentlich falsch ausgesagt habe, hieß es zur Begründung. Im Mai 2011 wurde der Schweizer Wetterfachmann im Strafprozess von dem Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Anders als im Strafprozess musste der 55-jährige Kachelmann im Zivilverfahren allerdings selbst darlegen und beweisen, dass seine Ex-Geliebte bei ihren Vorwürfen die Unwahrheit gesagt hat.

Wann das OLG über die Berufung entscheidet, war am Montag noch unklar.

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