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Musiklegende : Jazzer George Duke ist tot

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Der US-amerikanische Fusion-Jazz-Keyboarder George Duke, der ein wesentlicher Bestandteil von Frank Zappas Band "Mothers Of Invention" war und auch für Miles Davis und Michael Jackson spielte, ist mit 67 Jahren gestorben. Der Meister des Fender Rhodes E-Pianos und am Arp-Synthesizers, der auch als Produzent und Komponist sein Geld verdiente, erlag laut US-Medien am Montag in Los Angeles einer schweren Krebserkrankung.
Dukes Sohn Rashid bedankte sich für die "überwältigende Liebe und Unterstützung" von Fans und Musikkollegen, zitierte die Zeitung "USA Today" aus einer Mitteilung. Duke litt nach Angaben seines Plattenlabels Concord Music Group an chronischer Leukämie.

Duke - wie Ellington

Popstar Justin Timberlake beklagte am Dienstag den Verlust des Musikers. "Funk, Jazz, Musiklegende, einer der Größten" würdigte er Duke auf Twitter.
Duke wuchs im nordkalifornischen San Rafael auf. Seine Mutter habe ihn als Kind zu einem Konzert von Duke Ellington mitgenommen, erzählte er 1997 der Zeitung "USA Today". Dieses Erlebnis habe schon früh den Wunsch in ihm geweckt, Musiker zu werden. "Sein Name war Duke und mein Nachname war Duke. Ich habe meiner Mutter gesagt "Der möchte ich sein"".
Nach dem Musikstudium in San Francisco machte sich Duke Ende der 1960er Jahre als Keyboarder einen Namen. Er kannte sich mit Jazz, Funk, Soul und Blues aus. Duke trat bei vielen Festivals auf, unter anderem auch beim Montreux Jazz Festival. Der Grammy-Preisträger brachte über 40 eigene Alben heraus, das letzte - "Dreamweaver" - im Juli. Duke spielte außerdem auf 13 Alben Frank Zappas die Tasteninstrumente.

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erstellt am 07.Aug.2013 | 01:10 Uhr

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