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Nach jahrelangem Streit : Guns N' Roses: Axl Rose und Slash haben sich versöhnt

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Ob beide je wieder gemeinsam auf der Bühne stehen, lässt Gitarrist Slash offen. „Jeder macht sein Ding.“

shz.de von
erstellt am 25.Aug.2015 | 15:26 Uhr

Der Streit zwischen „Guns N'Roses“-Sänger Axl Rose und dem ehemaligen Gitarristen der Band Slash machte über Jahre Schlagzeilen. Jetzt scheinen sich die beiden Streithähne wieder versöhnt zu haben. In einem Interview mit dem schwedischen „Aftonbladet TV“ sagte Slash nun, dass sich er und Rose wieder vertragen haben. „Es war längst an der Zeit“, sagte Slash, der mit bürgerlichem Namen Saul Hudson heißt. Ob es jedoch je wieder mit „Guns N' Roses“ auf der Bühne stehen wird, ließ der Gitarrist offen und lenkte das Interview auf ein anderes Thema. Es sei jedoch gut, dass es zur Aussprache gekommen ist und „all die negativen Dinge vertrieben wurden“. Slash war in Schweden zusammen mit der Hardrock-Band „Graveyard“ aufgetreten.

In den 80er und 90er Jahren gehörten „Guns N' Roses“ zu den erfolgreichsten Bands der Welt. Mit Hits wie „Welcome To The Jungle“, „Sweet Child O' Mine“ oder „November Rain“ feierte die Band um Sänger Axl Rose große Erfolge. Das Debütalbum „Appetite for Destruction“ verkaufte sich weltweit rund 35 Millionen Mal. Aufgrund von Streitigkeiten zwischen Rose und dem Gitarristen Slash kam es zur Spaltung. 1996 verließ Slash die Band und begann eine Solokarriere.

Im Juli gab Leadgitarrist DJ Ashba bekannt, dass er „Guns N'Roses“ verlässt, um sich mehr um seine Band „Sixx:A.M“ zu kümmern. Ein Platz für Slash wäre also wieder frei. Zumal auch andere Bandmitglieder mit einem Ende in der Band liebäugeln. Darunter ist auch der Leadgitarrist Ron „Bumblefoot“ Thal.

Noch im Juli erklärte Slash im Spiegel-Online-Interview: „Die Gerüchte über eine Reunion entbehren jeder Grundlage“. Er könne aber sagen, dass sich die Feindseligkeiten zwischen den Lagern in der Band endlich beruhigt haben, und das sei gut so. Aber: „Jeder macht sein Ding.“

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