TIFF : Guillermo del Toro: Filme haben heilende Wirkung

Schauspielerin Sally Hawkins und Regisseur Guillermo del Toro stellen ihren Film «The Shape of Water» in Toronto vor. /The Canadian Press
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Schauspielerin Sally Hawkins und Regisseur Guillermo del Toro stellen ihren Film «The Shape of Water» in Toronto vor. /The Canadian Press

Für Guillermo del Toro ist Film bei weitem mehr als nur reine Unterhaltung. Welche Kraft dieser haben kann, erläuterte der Venedig-Gewinner beim Filmfestival in Toronto.

shz.de von
12. September 2017, 19:55 Uhr

Toronto (dpa) – Der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro («Pans Labyrinth») glaubt an die Kraft des Filmes.

«Der Spruch: 'Wenn du einen Menschen heilst, heilst du eine Generation', hat für mich tiefe Bedeutung. Ich glaube fest daran, dass der Film die Kraft zu heilen hat», sagte Del Toro nach der nordamerikanischen Premiere seines Filmes «The Shape of Water» am späten Montagabend (Ortszeit) beim 42. Toronto International Film Festival (TIFF). «Und wenn ich nur einen Menschen mit meinem Film erreiche und glücklich mache, dann hat sich alle Arbeit gelohnt.»

Del Toros märchenhafter Fantasyfilm wurde am Wochenende beim Festival von Venedig mit dem Goldenen Löwen als bester Film ausgezeichnet. Beim TIFF gilt der größtenteils in Toronto gedrehte Film bereits als Publikumsfavorit. Ob die Besucher «The Shape of Water» zum diesjährigen Gewinner wählen, entscheidet sich am 17. September. Beim kanadischen Filmfest kürt anstatt einer Jury das Publikum den Sieger.

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