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Nindel und Brammer : Große Sorgen in der „Lindenstraße“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bangen um zwei Schauspieler der Lindenstraße: Während „Zorro“ alias Thorsten Nindel schwer erkrankt ist, wird Schauspieler Philipp Brammer nach einer Bergwanderung in den Alpen vermisst.

Hamburg|München | Wahre Schicksale im Umfeld der von persönlichen Tragödien geprägten ARD-Dauerserie „Lindenstraße“: Der Schauspieler Thorsten Nindel (49), der bis 2008 die Rolle des Franz Josef „Zorro“ Pichelsteiner in der Serie spielte, kämpft gegen den Krebs, der 44-Jährige Philipp Brammer, er verkörpert in der „Lindenstraße“ den Jan Günzel, ist in den Alpen verschollen.

Thorsten Nindel  befindet sich nach seiner schweren Erkrankung auf dem Weg der Besserung. „Wir sind total optimistisch“, sagte gestern eine Mitarbeiterin seiner Agentur. Nindel habe mehrere Chemotherapien bekommen und sei medizinisch bestens versorgt. „Die Krankheit wurde schnell erkannt und sofort behandelt“, sagte sie. Medienberichten zufolge soll der Schauspieler an Lungenkrebs erkrankt sein. Ein junger, kräftiger Mann wie Nindel überstehe das, hieß es bei der Agentur. Vor etwa zwei Wochen seien die Therapien beendet worden, nun plane er schon wieder neue Projekte.

Unterdessen wird Schauspieler Philipp Brammer noch immer in den Berchtesgadener Alpen vermisst. Die Suche nach dem 44-Jährigen aus München gestaltet sich wegen des schlechten Wetters in den Bergen schwierig, wie ein Polizeisprecher gestern sagte. Ein Hubschrauber habe am Mittwoch bei Nebel abdrehen müssen. Bergwachtmitglieder und alpinerfahrene Polizisten setzten den Einsatz gestern fort.

Brammer war am Montag allein zu einer anspruchsvollen Tour auf den fast 2000 Meter hohen Edelweißlahner aufgebrochen. Als er abends nicht wie vereinbart zurückkehrte, meldete seine Frau ihn als vermisst. Sein Auto wurde auf einem Parkplatz nahe dem Berg gefunden. Nach Polizeiangaben gibt es keinen Hinweis auf ein Verbrechen.

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erstellt am 01.Aug.2014 | 08:20 Uhr

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