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Krimikomödie : «Grießnockerlaffäre»: Ein Dorfpolizist unter Mordverdacht

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Witzig und derb: So zeigt sich auch die vierte Verfilmung der Rita-Falk-Krimis «Grießnockerlaffäre». Dorfpolizist Franz Eberhofer muss erneut einen Fall lösen, diesmal ist es aber sein eigener.

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erstellt am 31.Jul.2017 | 09:10 Uhr

Mehr als 1,6 Millionen Kinobesucher haben die ersten drei Teile der Verfilmung von Rita Falks Bestseller-Reihe gesehen. Mit «Grießnockerlaffäre» kommt nun der vierte Teil um Dorfpolizist Franz Eberhofer und Privatdetektiv Rudi Birkenberger auf die große Leinwand.

In Teil Vier der Krimi-Serie wird Verbrecherjäger Eberhofer selbst zum Gejagten. Denn sein Vorgesetzter und erklärter Erzfeind Barschel (Francis Fulton Smith) - vom Franz auch gerne «Arschl» genannt - wird nach einer Hochzeitsfeier tot aufgefunden. Die Tatwaffe: Eberhofers Messers. Schnell landet der Dorfpolizist mit dem schwarzen Humor wegen Mordverdachts hinter Gittern. Befreit wird Eberhofer durch ein Alibi, das sein kiffender Alt-Hippie-Vater (Eisi Gulp) ihm verschafft.

Wieder in Freiheit verfällt Eberhofer, erneut überzeugend gespielt von Sebastian Bezzel, erstmal wieder seiner Routine zwischen Leberkässemmel und Wirtshaus und der niederbayerischen Gelassenheit. «Erstens. Wenn noch einer einen blöden Mörderspruch macht, dann werd ich wirklich zu einem. Zweitens. Bier. Drittens. Bier.»

Mit Kumpel und Detektiv Birkenberger (Simon Schwarz) macht sich Eberhofer dann aber doch daran, den wahren Mörder seines ungeliebten Vorgesetzten zu suchen. Zunächst wird Barschls Witwe Ivana mit der zwielichtigen Vergangenheit befragt, die sich auffällig wenig berührt vom Tod ihres Mannes zeigt. Und da ist noch eine weitere Leiche: Die oberfromme Annemarie Hausladen findet ihren Vater tot im Keller.

Immer wieder für Ablenkung von den Ermittlungen sorgen nicht nur die Abende mit Langzeitfreundin Susi (Lisa Maria Potthoff), die immer noch auf einen Heiratsantrag wartet, sondern auch Oma Eberhofers lang verschollene Jugendliebe Paul. Die beiden teilen ein lange gehütetes Geheimnis. Weil Paul nichts anderes verträgt, kocht die Oma aber nur noch Grießnockerlsuppe. Ein Drama für den Rest der Familie.

Mit der «Grießnockerlaffäre» hat Regisseur Ed Herzog wieder eine kurzweilige Krimikomödie geschaffen, die mit jeder Menge Klischees rund um die bayerische Gemütsart spielt und Alltägliches wie einen Kreisverkehr hoch leben lässt. Die Verfilmung überzeugt, wie auch schon die vorherigen Eberhofer-Krimis, mit trockenem und vor allem schwarzem Humor.

Grießnockerlaffäre, Deutschland 2016, 98 Min., FSK ab 12, von Ed Herzog, mit Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff

Grießnockerlaffäre

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