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Nach Charité jetzt KaDeWe : Geschichte des Berliner KaDeWe als Serie geplant

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Mit dem Namen «KaDeWe» verbinden sich so viele Assoziationen, Bilder und Vorstellungen wie mit keinem anderen Kaufhaus in Deutschland. Die wechselvolle Geschichte dieses Hauses wird demnächst als Fernseh-Serie verarbeitet.

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2017 | 14:15 Uhr

Die Geschichte des legendären Berliner Kaufhauses KaDeWe soll zu einer Fernsehserie werden. Die Potsdamer Produktionsfirma Ufa Fiction um Filmemacher Nico Hofmann teilte am Mittwoch mit, sie werde die 110-jährige Historie exklusiv verfilmen.

Im Kaufhaus des Westens, so der volle Name, habe sich die Geschichte Deutschlands durch die Jahrzehnte verdichtet, erklärte Ufa-Fiction-Geschäftsführer und Produzent Benjamin Benedikt - «von der Gründung durch den jüdischen Geschäftsmann Adolf Jandorf in der Kaiserzeit über die Arisierung durch die Nazis, die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, den erfolgreichen Wiederaufstieg im Nachkriegsdeutschland über die Symbolkraft des freien Westens während des Kalten Krieges bis heute». Die Serie werde von Menschen, ihren Lebensbedingungen, Hoffnungen und Träumen erzählen.

Wo die Produktion laufen soll, steht nach Angaben einer Ufa-Sprecherin noch nicht fest. Man befinde sich in Gesprächen, hieß es. Das KaDeWe erklärte, es sei sicher, dass die Marke des Hauses durch eine solche Serie noch weiter über die Grenzen Berlins und Deutschlands getragen werde.

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