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Nutzerdaten erschlichen : Fieser Phishing-Angriff: Stefan Raab ist nicht tot

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Betrüger haben Stefan Raab für tot erklärt und sich auf diesem Wege Nutzerdaten erschlichen.

Stefan Raab ist ein neues Mitglied im „Club der fälschlich Totgesagten“, zu dem unter anderem Paul McCartney, Paris Hilton und Tom Cruise gehören. Die geschmacklose Kunde vom vermeintlichen Selbstmord des Showmasters a.D. im heimischen Garten lief Anfang der Woche über Facebook. Gestaltet war die Fake-Nachricht – von der es auf Bild.de einen Screenshot zu sehen gibt – in einer täuschend echt aussehenden Breaking-News-Meldung, wie sie täglich zu Dutzenden auf dem Bildschirm erscheinen.

Internet-Kriminalität findet immer neue Formen. Ein falscher Klick genügt und schon stecken User in der Abo- oder Datenfalle. Experten fordern seit einiger Zeit ein Schulfach Medienkunde, um junge Menschen zu sensibilisieren.

 

Hinterhältig sind aber nicht nur Aufmachung und Inhalt des Postings, sondern die Betrugsmasche, die dahinter steckt: Gutgläubige User gelangen beim Klick auf den vermeintlichen Artikel zu einer als Gewinnspiel getarnten Phishing-Seite. Auf diesem Wege können ihre persönlichen Daten ausgelesen werden. Das könnte in erster Konsequenz Massen von Spam-Nachrichten nach sich ziehen, die sämtliche weiteren Email-Kontakte ebenfalls umfassen.

Der Grimme-Preis-Träger Stefan Raab war durch seine  Sendung „TV Total“ und die Spielshow „Schlag den Raab" und andere sportliche Sendungen über viele Jahre eine prägende Figur im deutschen Fernsehen. 2015 erklärte er seinen Rückzug aus dem Show-Geschäft.

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erstellt am 02.Mär.2016 | 12:44 Uhr

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