Abkühlung : Extra-Dusche und Eisbomben für Zootiere

Ein Tiger läßt sich im Tierpark Berlin eine Eisbombe schmecken.
Ein Tiger läßt sich im Tierpark Berlin eine Eisbombe schmecken.

Die gegenwärtige Hitze macht offenbar nicht nur vielen Menschen, sondern auch Tieren zu schaffen. Was hilft sind Schatten und Baden in möglichst kühlem Wasser.

shz.de von
31. Juli 2018, 12:12 Uhr

Auch Panda, Eisbär und Elefant lieben Abkühlung. Im Zoo und im Tierpark in Berlin gibt es zum Beispiel Extra-Duschen und gefrorenes Futter, wie die Zoo-Sprecherin Philine Hachmeister am Dienstag berichtete.

«Die meisten Tiere machen das sonst wie Menschen auch. Sie gehen in den Schatten, springen ins Wasser oder ziehen sich in kühlere Innenräume zurück.» Auch die Eisbärin Tonja vergnüge sich morgens in ihrem Wasserbecken, ehe sie später in ihrem Stall ruhe. Als kleines Extra friert der Zoo das Futter der Kälte liebenden Tiere in Wassereimern ein. Äpfel, Möhren oder Fisch als Eisbombe sind beliebt.

Die Elefanten bekämen an heißen Tagen manchmal eine Extra-Dusche mit einem Wasserstrahl, ergänzte Hachmeister. In anderen Gehegen läuft in den kühleren Morgenstunden ein Rasensprenger. Wenig Hitzestress haben die beiden Pandas in ihrem Luxus-Gehege: Neben einem Pool mit Nebeldüsen draußen sind ihre Innenräume voll klimatisiert.

Am kühlsten haben es zurzeit aber zweifellos die Antarktis-Pinguine in ihrem Haus: Das Wasser wird hier kaum wärmer als sechs Grad, und eine Schneemaschine sorgt für Winter-Feeling.

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