„Grüner Goldrausch“ : Ex-Microsoft-Manager will mit Haschisch reich werden

Haschisch und Marihuana wurden zuletzt im US-Bundesstaat Colorado legalisiert. Die Droge ist schon in fast der Hälfte des Landes legal. Den Händlern der Hanf-Pflanze winkt ein großes Geschäft.
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Haschisch und Marihuana wurden zuletzt im US-Bundesstaat Colorado legalisiert. Die Droge ist schon in fast der Hälfte des Landes legal. Den Händlern der Hanf-Pflanze winkt ein großes Geschäft.

Jamen Shively verdiente seine Brötchen einst beim Software-Riesen Microsoft. Seine neue Handelsware ist ein Naturprodukt mit Wirkung: Im Zuge der fortschreitenden Legalisierung der Droge wittert er als Cannabis-Dealer ein Milliardengeschäft.

shz.de von
02. April 2014, 13:34 Uhr

Berlin | Ein ehemaliger Microsoft-Manager will künftig mit dem Handel von Haschisch Karriere machen. Die Nachfrage nach dem Rauschmittel Cannabis hat nach seiner Überzeugung bereits zu einem „Goldrausch“ geführt. In Kalifornien werde mit dem Anbau inzwischen mehr Geld verdient als mit Weizen und Gemüse, sagte Jamen Shively, der vor Jahren einmal bei dem Softwarekonzern arbeitete, in einem Interview des Magazins „Business Punk“. „Das ist ein grüner Goldrausch mit geschätzt 100 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr.“ 

Seine ersten Shops will der Ex-Manager im Stil hochwertiger Zigarrenläden eröffnen. „Auf jeden Fall müssen wir mit unseren günstigsten Produkten unter den Schwarzmarktpreisen liegen, sonst sind wir nicht wettbewerbsfähig“, sagte Shively. Langfristig verfolge er das Ziel, „der größte Verkäufer von Cannabis auf der ganzen Welt zu werden“. Er setze dabei auf eine fortschreitende Legalisierung. In den USA sei Anbau und Genuss der Hanf-Pflanze bereits in über einem Dutzend Bundesstaaten erlaubt oder geduldet.

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