Film über Nähe und Entfremdung : «Euphoria»: Bizarres Schwesterndrama mit Alicia Vikander

Emilie (Eva Green, r) und Ines (Alicia Vikander) sind zwei ungleiche Schwestern. Eine der beiden ist todkrank. /Wild Bunch Germany
Emilie (Eva Green, r) und Ines (Alicia Vikander) sind zwei ungleiche Schwestern. Eine der beiden ist todkrank. /Wild Bunch Germany

Eben war Alicia Vikander noch als Action-Heldin Lara Croft in «Tomb Raider» im Kino zu sehen. Als Kontrastprogramm gibt es jetzt den Arthouse-Film «Euphoria».

shz.de von
21. Mai 2018, 14:52 Uhr

Wie viel Verantwortung trägt man füreinander? Und was bedeutet Freiheit eigentlich? Für ihr Drama «Euphoria» ist die schwedische Regisseurin Lisa Langseth zu Dreharbeiten nach Deutschland gereist.

Alicia Vikander («Tomb Raider») und Eva Green («James Bond - Casino Royale») spielen zwei Schwestern, von denen eine unheilbar krank ist. Sie besuchen einen geheimen Ort, an dem reiche Menschen jeden letzten Wunsch erfüllt bekommen, bevor sie ihr Leben mit einem Gift beenden. Den Frauen bleiben sechs Tage, um sich zu verabschieden.

Klingt nach tränenreichem Film über Sterbehilfe - gleicht aber eher einem bizarren Kunstwerk über Nähe, Entfremdung und Familienkonflikte. Mit dabei: Charlotte Rampling («45 Years»).

Euphoria, Deutschland 2017, 104 Min., FSK ab 12, von Lisa Langseth, mit Alicia Vikander, Eva Green, Charlotte Rampling, Charles Dance, Mark Stanley.

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