Dokumentation : «Dream Boat»: Schwule Männer auf Kreuzfahrt im Mittelmeer

Aus den verschiedensten Ländern kommen die Kreuzfahrtgäste zusammen, um über das Mittelmeer zu schippern. Gebrüder beetz filmproduktion/Real Fiction
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Aus den verschiedensten Ländern kommen die Kreuzfahrtgäste zusammen, um über das Mittelmeer zu schippern. Gebrüder beetz filmproduktion/Real Fiction

Zwischen Sonne, Meer und Party: Der Dokumentarfilmer Tristan Ferland Mileswki hat Menschen auf einem Kreuzfahrtschiff begleitet, die auf der Suche nach sich selbst sind. Aber nicht nur.

shz.de von
10. Juli 2017, 09:57 Uhr

Jeden Abend Party, jeden Abend ein anderes Date, jeden Abend ein neues Abenteuer. Die Kreuzfahrt ist eine einzige Sause. So scheint es. Doch der Dokumentarfilm «Dream Boat» zeigt mehr als sieben Tage auf einem Schiff voller schwuler Männer, die feiernd übers Mittelmeer schippern.

Das Werk bietet einen ehrlichen, keinen voyeuristischen Blick hinter die Kulissen. Es schaut unter die Oberfläche und zeigt Menschen, die auf der Suche sind.

Der Regisseur Tristan Ferland Mileswki präsentiert fünf unterschiedliche Protagonisten aus fünf Ländern, lässt sie agieren und ihre Geschichte erzählen. Der Doku gelingt mit der richtigen Mischung eine Reise in einen Kosmos, die für jeden der Protagonisten eine ganz eigene Reise vor allem zu sich selbst ist.

Dream Boat, Deutschland 2017, 90 Min., FSK ab 16, von Tristan Ferland Mileswki.

Dream Boat

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