Auszeichnung : Drama «The Rider» gewinnt Filmfest-Preis in Hamburg

Das Filmfest Hamburg fand zum 25. Mal statt.
Das Filmfest Hamburg fand zum 25. Mal statt.

Weltkino und Neuentdeckungen: Rund 130 Produktionen aus 59 Ländern wurden beim Hamburger Filmfest gezeigt. Bei der Verleihung des «Art Cinema Award» fällte die Jury ein einstimmiges Urteil.

shz.de von
15. Oktober 2017, 13:50 Uhr

Eine chinesisch-amerikanische Regisseurin ist für einen Westernstreifen auf dem Hamburger Filmfest ausgezeichnet worden. Chloé Zhao's Geschichte «The Rider» über das Schicksal von Rodeo-Reiter Bradley veranlasste die Jury zu einem einstimmigen Urteil, wie der Veranstalter bekanntgab.

Den «Art Cinema Award» erhielt die Regisseurin am Samstag im Cinemaxx Dammtor. Der Streifen feierte im Mai auf den Internationalen Filmfestspielen im französischen Cannes Premiere.

Die Auszeichnung der Friedrich-Ebert-Stiftung für den besten politischen Film ging an den Dänen Emil Langballe. In «The Wait» zeichne er ein eindringliches Porträt eines afghanisches Mädchens, das trotz vorbildlicher Integration in der Warteschleife des dänischen Asylsystem festhängt.

Die Jubiläums-Ausgabe des Hamburger Filmfestes hatte am 5. Oktober mit dem Streifen «Lucky» von John Carroll Lynch begonnen. Rund 130 Produktionen aus aller Welt standen auf dem Programm.

Filmfest Hamburg

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