Konzert in der Schweiz : Dirigent Israel Yinon stirbt vor den Augen seines Publikums

Israel Yinon im Juni 2013.
Israel Yinon im Juni 2013.

Bei einem Konzert der Jungen Philharmonie Zentralschweiz kam es zu einem tragischen Vorfall: Der Dirigent stürzte plötzlich tot zu Boden.

shz.de von
30. Januar 2015, 10:32 Uhr

Luzern | Der Dirigent Israel Yinon ist während eines Konzerts in der Schweiz gestorben. Der 59-Jährige sei am Donnerstagabend auf der Bühne des Kultur- und Kongresszentrums Luzern vor den Augen der Zuhörer zusammengebrochen, bestätigte der Veranstalter am Freitag entsprechende Medienberichte.

Der Israeli dirigierte verschiedene europäische Orchester wie das Berliner Sinfonie-Orchester und war für viele Rundfunk- und CD-Aufnahmen verantwortlich. Er hatte sich unter anderem einen Namen mit der Entdeckung vergessener Werke gemacht und brachte Opern von unbekannten Komponisten zur Aufführung. Mit der Jungen Philharmonie Zentralschweiz stand er zum dritten Mal auf der Bühne.

Yinon dirigierte die „Alpensinfonie“ von Richard Strauss, als er auf dem Podium kollabierte und kopfüber auf den Boden des Konzertsaals stürzte. Ärzte versuchten vergeblich, den 59-Jährigen zu retten. Er wurde später im Krankenhaus für tot erklärt. Das Konzert wurde abgebrochen. Das Publikum wie auch die Musiker der Jungen Philharmonie Zentralschweiz verließen den Saal.

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