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Leute : Die Promi-Geburtstage vom 28. September 2013: Naomi Watts

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Naomi Watts hat Mut bewiesen: Die britisch-australische Schauspielerin, die heute 45 Jahre alt wird, hat die Rolle von Lady Di in dem Spielfilm «Diana» übernommen, obwohl sie anfangs große Zweifel hatte.

«Ich habe lange mit der Idee gekämpft», sagte Watts. «Sie ist immerhin die berühmteste Frau unserer Zeit, da ist der Druck schon sehr hoch.» Auch habe sie sich zuvor nie ausgiebig mit Diana befasst, doch nachdem sie mehr über das Leben der Prinzessin lernte, änderte sie ihre Meinung. «Solchen faszinierenden Charakteren begegnet man nur selten, sie sind ziemlich schwer zu finden», sagte Watts.

In England kam Oliver Hirschbiegels Film, der Anfang September in London seine Weltpremiere feierte, allerdings überhaupt nicht an. Die «Times» bezeichnete «Diana» als «peinlich, grauenhaft, aufdringlich». «Arme Diana», hieß es von Peter Bradshaw im «Guardian». «Ich schrecke davor zurück, das Wort "Autounfall-Kino" zu benutzen. Aber die Wahrheit ist, dass sie 16 Jahre nach dem schrecklichen Tag 1997 ein zweites Mal gestorben ist.» Anfang Januar kommt «Diana» in die deutschen Kinos.

Ihr nächstes Projekt, der Thriller «Holland, Michigan», wird sicherlich weniger hohe Wellen schlagen. Die Story dreht sich um eine Frau, die den Verdacht hat, dass ihr Mann fremdgeht. Bei ihren Nachforschungen stellt sie fest, dass er ein Serienmörder ist.

Auf ihrem Weg nach oben hat Naomi Watts nichts geschenkt bekommen. Über zehn Jahre arbeitete die Schauspielerin ohne nennenswerte Erfolge in der Filmindustrie, ehe ihr mit David Lynchs rätselhaftem Thriller «Mullholland Drive» 2001 der Durchbruch gelang.

Noch während der Dreharbeiten zu «Mullholland Drive» konnte Watts weder ihre Krankenversicherung noch ihre Miete bezahlen. Damals hatte sie mit dem Gedanken gespielt, die Schauspielerei komplett aufzugeben. Doch mit ihrer Darstellung einer naiven Schauspielerin, die in Hollywood den Kontakt zur Realität verliert, sorgte sie international für Aufsehen.

Ein Jahr später stand die in Australien aufgewachsene Britin für den enigmatischen Horror-Thriller «Ring» als investigative Reporterin vor der Kamera. Der Film entpuppte sich als großer Publikumserfolg und wurde 2005 ebenfalls mit Naomi in der Hauptrolle fortgesetzt.

Fragile und vom Schicksal getroffene Figuren spielt sie mit unvergleichlicher emotionaler Intensität. An der Seite von Sean Penn glänzte sie 2003 in dem Drama «21 Gramm» als gebrochene und lebensmüde Witwe und erhielt dafür eine Oscar-Nominierung. Filme mit David Cronenberg («Tödliches Versprechen») oder Clint Eastwood («J. Edgar») sollten folgen.

NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
BUSHIDO deutscher Rapper 35 28.09.1978 Bonn Deutschland
WERNER, Ursula deutsche Schauspielerin 70 28.09.1943 Eberswalde Deutschland
DUDEK, Gerd deutscher Jazz-Saxofonist 75 28.09.1938 Döbern Deutschland
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erstellt am 28.Sep.2013 | 00:07 Uhr

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