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Leute : Die Promi-Geburtstage vom 24. September 2013: Heinz Hoenig

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Bekannt geworden ist er durch Film und Fernsehen, doch Heinz Hoenig hat nebenher immer auch Theater gespielt. So wird er ab Oktober wieder auf der Bühne stehen: Er hat eine der Hauptrollen in der deutschen Fassung des preisgekrönten, internationalen Theatererfolgs «War Horse» übernommen.

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2013 | 00:07 Uhr

Unter dem Titel «Gefährten» wird das Stück im Berliner Theater des Westens nächsten Monat seine Deutschlandpremiere feiern. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen namens Albert und seines Pferdes Joey, die in den mörderischen Strudel des Ersten Weltkriegs geraten. Heinz Hoenig wird gerade 62 geworden sein, wenn er Alberts Vater gibt. Heute ist sein Geburtstag.

«Ich bin mit Pferden groß geworden», verriet Hoenig der Presse zu Beginn der Theaterproben. Immer wenn er sich Zuhause nicht verstanden gefühlt habe, sei er zu seinem Pferd Nelke in den Stall geflüchtet. Dort habe er manchmal sogar übernachtet.

Geboren am 24. September 1951 in Bayern, wuchs Hoenig im Harz auf. Nach der Schule lernte er Schlosser. «Ich bin meinem Vater heute sehr dankbar dafür, dass ich einen Beruf habe und keine zwei linken Hände. Vieles davon kann man auch auf die Schauspielerei übertragen, zum Beispiel die Disziplin», sagte Hoenig vor zwei Jahren im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. Damals habe er noch nicht geahnt, dass er eines Tages Schauspieler werden würde.

Nach fünf Jahren am Grips-Theater in Berlin, kam er bald zum Film. Ein größeres Publikum wurde 1981 auf ihn aufmerksam, als er in Wolfgang Petersens «Das Boot» den Funkmaat Hinrich spielte. Seinen endgültigen Durchbruch markierte 1993 der TV-Dreiteiler «Der große Bellheim», in dem er - als Gegenspieler von Mario Adorf - einen geldgrierigen Geschäftemacher spielte. Das war auch seine erste Zusammenarbeit mit Dieter Wedel.

Regisseur Wedel besetzte ihn später darüber hinaus in den Mehrteilern «Der Schattenmann» (1996), «Der König von St. Pauli» (1998) und in «Die Affäre Semmeling» (2002). «24 Filme haben wir schon zusammen gemacht. Zwar hatten wir auch die ein oder andere, auch mal heftige Auseinandersetzung, aber letztlich war auch das gut so», gab Hoenig vor zwei Jahren zu Protokoll.

Doch auch für andere bekannte Filmemacher durfte der Grimme-Preiträger und Charakterdarsteller vor der Kamera stehen: für Michael Verhoeven in «Killing Cars» (1986) beispielsweise, für Dominik Graf in «Die Katze» (1988) oder auch für Joseph Vilsmaier im TV-Thriller «Russisch Roulette» (2012).

Ebenso schmücken prominente Namen die lange Liste seiner Filmpartner. Götz George ist ebenso dabei wie Heiner Lauterbach, daneben Hollywood-Größen wie Sean Penn, Patrick Swayze oder Martin Sheen, um nur einige zu nennen.

Ein Berufsleben auf der Überholspur also? Das scheint Hoenig nicht unbedingt so zu sehen. Rückblickend sagt er: «Ich bin die Highways gefahren, ich bin die Sackgassen gefahren. Gott sei Dank hatte ich keine Angst, in irgendwelche Straßen rein zu fahren, auch wenn am Ende eine Mauer stand. Dann bin ich entweder dagegen oder wieder zurück, das war dann aber gerade die Erfahrung, die ich brauchte. Ich möchte sie nicht missen, auch jeden Mist, den ich gebaut habe.»

NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
KOCH, Valerie deutsche Schauspielerin 39 24.09.1974 Kirchheim unter Teck Deutschland
TAUSENDSCHÖN, Nessi deutsche Kabarettistin und Chansonsängerin 50 24.09.1963 Hannover Deutschland
SORBO, Kevin amerikanischer Schauspieler 55 24.09.1958 Mound USA
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