zur Navigation springen

Leute : Die Promi-Geburtstage vom 23. August 2013: Park Chan Wook

vom

Anfragen gab es schon viele, aber erst jetzt hat Park Chan Wook den Sprung nach Hollywood gewagt: Der südkoreanische Regisseur, der heute 50 Jahre alt wird, hat mit dem blutigen, bildgewaltigen Psychothriller «Stoker - Die Unschuld endet» sein US-Debüt gegeben.

Ein brillanter Schocker mit einer ausgeklügelter Story, einer faszinierenden jungen Darstellerin (Mia Wasikowska) und sorgfältig inszenierten Gewaltausbrüchen. Hitchcocks Thriller «Im Schatten des Zweifels» (1943) stand bei «Stoker» durchaus Pate.

Wasikowska ist die 18-jährige India Stoker. Als Indias geliebter Vater stirbt, geht sie mit dem Verlust völlig anders um als ihre leicht überspannte Mutter Evelyn (Nicole Kidman. Bei der Beerdigung ihres Vaters taucht überraschend der lange verschollene Onkel Charlie (Matthew Goode) wieder auf - fortan ist alles infrage gestellt, was das zwar emotional kühle, aber doch wohlgeordnete Miteinander der wohlhabenden Familie ausmachte.

Während Evelyn sofort von Charlies Charme in den Bann gezogen wird, bleibt India zunächst misstrauisch - sehr zurecht. Denn der geheimnisvolle Onkel ist alles andere als harmlos.

Hitchcock steht auch am Anfang der Karriere des Südkoreaners: Die Begegnung mit «Vertigo» sollte aus dem Kunstkritiker Park Chan Wook schließlich den Filmemacher Park Chan Wook machen, der 1992 im Alter von 29 Jahren sein Debüt «Der Mond ist der Traum der Sonne» drehte. Seitdem zeigt der Südkoreaner in stilisierten Bildern eine extreme Welt der Gewalt: «Ich analysiere jede einzelne Empfindung von Schmerz», sagte Park Chan Wook laut «Berliner Zeitung.

Berühmt wurde er mit dem Rachedrama «Oldboy», für das er 2004 in Cannes den großen Preis der Jury gewann. Quentin Tarantino, dessen Filme ebenfalls voller Gewalt sind, führte damals den Jury-Vorsitz und hätte Park Chan Wook gerne die Goldene Palme zuerkannt, konnte sich aber damals nicht durchsetzen.

«Oldboy» dreht sich um einen Mann, der entführt wird und 15 Jahre in einer Zelle eingesperrt bleibt. Als er endlich frei kommt will er Rache. Zusammen mit «Sympathy For Mr. Vengeance» (2002) und «Sympathy For Lady Vengeance» (2005) bildet «Oldboy» Park Chan Wooks - allerdings nicht ursprünglich so geplante - Rache-Trilogie. Im Oktober soll Spike Lees «Oldboy»-Remake in die US-Kinos kommen.

Rund ein Dutzend Filme hat Park Chan Wook im Laufe seine Karriere gedreht, die ihm den Ruf eines Kultregisseurs eingebracht haben. In seinem gewalttätigen Universum finden sich auch Vampire («Durst») oder Cyborgs («I'm A Cyborg»). Keine Frage, der südkoreanische Regisseur steht auch auf Science Fiction.

Aufsehen erregte er auch mit seinem rund 30-minütigen Kurzfilm «Night Fishing», der in nur zehn Tagen komplett mit einem iPhone gedreht wurde und auf der Berlinale 2011 einen Goldenen Bären erhielt.

NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
CASABLANCAS, Julian amerikanischer Rocksänger 35 23.08.1978 New York USA
BOYCE, Benjamin amerikanischer Sänger 45 23.08.1968 London Großbritannien
DEMILLE, Nelson amerikanischer Schriftsteller 70 23.08.1943 New York USA
zur Startseite

von
erstellt am 23.Aug.2013 | 00:07 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen