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Leute : Die Promi-Geburtstage vom 08. September 2013: Pink

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Tattoos, Whiskey-Stimme und ein loses Mundwerk - Pink verfügt über das Holz, aus dem Rockstars geschnitzt sind. Seit sie Mutter geworden ist, hat sich daran nicht viel geändert. Nun versucht die US-Sängerin, Show-Rummel und Familienglück unter einen Hut zu bringen.

Als Pink im vergangenem Jahr mit dem Album «The Truth About Love» die Babypause beendete, eroberte sie auf Anhieb gewohntes Terrain zurück und gelangte vielerorts an die Chartspitze. Die anschließende Tour führte sie auch nach Deutschland, wo zum Teil Aufnahmen für das Video zur Single «True Love» gemacht wurden. Wie der Name verheißt, dreht sich der Song um Pinks wahre Liebe, dem Motocross-Fahrer Carey Hart, mit dem sie seit 2006 verheiratet ist.

Im Clip kurvt Hart entspannt vor der Konzertbühne herum - diesmal allerdings auf einem Fahrrad. Weil Töchterchen Willow (2) das große Glück komplett macht, durfte es in dem Video natürlich auch nicht fehlen.

Beim Schreiben der jüngsten Songs ist Pink, die heute ihren 34. Geburtstag feiert, ihrer bewährten Methode treu geblieben. «Manchmal wünschte ich, ich wäre poetisch und feinsinnig. Ich schreibe sehr schroff und direkt und erzähle, wie es wirklich ist», sagte die Pop-Queen der Zeitung «USA Today». Sie lasse sich vom wahren Leben inspirieren. «Ich schreibe über mein eigenes Leben, meine Erfahrungen. So egoistisch bin ich schon.»

Bereits früher hatte Pink das Talent, ihrem Ärger in den eigenen Texten Luft zu machen. Der Nummer-eins-Hit «So What» (2008) - geschrieben nach der zwischenzeitlichen Trennung von ihrem Mann - wirkte wie eine einzige Trotzreaktion. Hinter der Zeile «So, so what, I'm still a rock star (...) and I don't need you» (Na und, ich bin immer noch ein Rockstar und ich brauche dich nicht) steckte offensichtlich jede Menge Wut.

Selten nimmt die Sängerin ein Blatt vor den Mund. Während sie in «Stupid Girls» (2006) gegen den Schönheitswahn im Showgeschäft wettert, rechnete die bekennende Obama-Anhängerin in «Dear Mr. President» (2007) mit dem einstigen US-Präsidenten George W. Bush und seiner Irak-Politik ab.

Zu Beginn ihrer Karriere trat Pink, die 1979 in Philadelphia als Alecia Beth Moore zur Welt kam, jedoch noch etwas zurückhaltender auf. «Ich hatte nicht viel kreative Kontrolle bei meinem ersten Album. Ich war einfach froh, nicht mehr bei McDonald's arbeiten zu müssen», sagte sie im Rückblick.

Als dem Debüt «Can't Take Me Home» (2000) ein Jahr später das Studioalbum «Missundaztood» folgte, packte die Sängerin mit dem Song «Family Portrait» über die Trennung ihrer Eltern aus. Allerdings war es schließlich das weniger sorgenschwere Stück «Get The Party Started», das ihr damals zum Durchbruch verhalf. Mit dem Hit «Trouble» (2003) machte Pink wohl endgültig klar, dass sie Ärger nicht aus dem Weg geht, und heimste dafür sogar einen Grammy ein.

Etwas ruhiger ist Pink inzwischen aber doch geworden, wie sie selbst zugibt. Die Verantwortung als Mutter sei das Härteste, das sie jemals erlebt habe - aber auch das Schönste. «Man muss gar keine ganze Flasche Whiskey trinken, um einen Song zu schreiben - wer hätte das gedacht», sagte die Musikerin bei der Vorstellung ihres aktuellen Albums.

Anders als ihr großes Vorbild Janis Joplin, die an ihrem ausschweifenden Lebenswandel mit 27 Jahren zugrunde ging, scheint Pink nun die Balance gefunden zu haben. Die Geburt ihrer Tochter habe ihrem Leben erst einen Sinn gegeben, erklärte die Sängerin. Sie wolle in der Zukunft noch jede Menge Kinder haben, gestand die Rockgröße dem Magazin «Prinz».

Offenbar kümmert sich Pink aber nicht nur um das eigene Privatleben. Bei einem Konzert in Sydney hat sie jüngst einem lesbischen Pärchen zum Eheglück verholfen. Sie bat eine Frau namens Shirley auf die Bühne und fragte dann in die Menge: «Hey Courtney, willst du Shirley heiraten?» Courtney habe den Antrag angenommen, twitterte Pink später. Außerdem hätten am selben Konzertabend bei einer Zuschauerin die Wehen eingesetzt. Möglicherweise hat sich die Fangemeinde an Pink ein Beispiel genommen.

NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
SCHÄFER, Gustav deutscher Rockmusiker 25 08.09.1988 Magdeburg DDR
SILBERLING, Brad amerikanischer Regisseur 50 08.09.1963 Washington USA
BRUHNS, Wibke deutsche Journalistin 75 08.09.1938 Halberstadt Deutschland
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erstellt am 08.Sep.2013 | 00:07 Uhr

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