Film von Susanna White : «Die Frau, die vorausgeht»: Chastain im Wilden Westen

Catherine Weldon (Jessica Chastain, r.) reist in den Wilden Westen, um den Sioux-Stammeshäuptling Sitting Bull zu malen. /Tobis
Catherine Weldon (Jessica Chastain, r.) reist in den Wilden Westen, um den Sioux-Stammeshäuptling Sitting Bull zu malen. /Tobis

In «Die Frau, die vorausgeht» fährt eine reiche Witwe nach North Dakota. Dort will sie einen Indianer-Häuptling malen. Im Wilden Westen angekommen, stößt die Frau schnell auf Misstrauen und Ablehnung.

shz.de von
02. Juli 2018, 11:06 Uhr

Die reiche Witwe Catherine Weldon reist im Jahr 1890 im Luxuszug von New York nach North Dakota. Sie will den Häuptling Sitting Bull malen.

Bei den Soldaten und Siedlern im Westen stößt sie auf Misstrauen und Ablehnung, sie sehen die Indianer als Konkurrenten und Feinde, die Niederlage gegen sie am Little Bighorn aus dem Jahr 1876 ist allgegenwärtig. «Die Frau, die vorausgeht» erzählt, wie Weldon der männerdominierten weißen Gesellschaft trotzt und zu einer Kämpferin für die Rechte der Indianer wird.

Die Geschichte basiert auf realen Begebenheiten, Weldon hat tatsächlich gelebt und Sitting Bull porträtiert; der Film von Regisseurin Susanna White nimmt sich aber dramaturgische Freiheiten. Die Titelrolle hat Jessica Chastain («Molly's Game»)übernommen, einer ihrer Gegenspieler ist Oscargewinner Sam Rockwell, Michael Greyeyes spielt den legendären Sitting Bull.

Die Frau, die vorausgeht, USA 2017, 100 Min., FSK o.A., von Susanna White, mit Jessica Chastain, Michael Greyeyes, Sam Rockwell, Ciarán Hinds, Chaske Spencer, Bill Camp

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