200 Euro Finderlohn : Dänemark sucht „Svubbi“: Känguru bei Apenrade ausgebüxt

In der Nähe von Apenrade ist ein Känguru auf „Freigang“.
Foto:
In der Nähe von Apenrade ist ein Känguru auf „Freigang“ (Archiv).

Ein entflohenes Känguru sorgt am Dienstag für Aufsehen in Süddänemark. Die Behörden bitten um Mithilfe, damit „Svubbi“ wieder zu seiner Besitzerin kann. Lange überleben kann es in dieser Gegend nicht.

shz.de von
14. Juli 2015, 16:19 Uhr

Apenrade | Im westlich von Apenrade gelegenen Vollerup bei Bolderslev wird ein Känguru vermisst. Das drei Jahre alte Tier mit Namen „Svubbi“ sei seinem Besitzer entlaufen, teilte die Polizei mit. Nun suche die Halterin verzweifelt nach dem Weibchen, das als „kleines Känguru“ beschrieben wird.

Ob das Känguru wegen des kühlen Sommers mit seinen Haltungsbedingungen unzufrieden war und deshalb das Weite suchte, ist nicht bekannt. Der 1,80 Meter hohe Zaun auf dem Anwesen in Vollerup hätte das Tier im Normalfall von Ausflügen dieser Art abhalten sollen, sagt die Besitzerin gegenüber „Jydske Vestkysten“. Bei Facebook hat sie eine Suchaktion gestartet. Bringt ein Finder „Svubbi“ lebendig heim, erhält er 1500 Kronen (200 Euro) Belohnung. Sollte ihrem Tier etwas passiert sein, lobt sie 500 Kronen (65 Euro) aus.

Das Finden und Einfangen des Tieres schätzen die Behörden als schwieriges Unterfangen ein. Anwohner und Passanten sind angehalten, ihre Augen offen zu halten, damit der Exot schnell wieder in die Obhut seiner Besitzerin zurückkehren kann. „Wir bitten darum, dass Anwohner das Känguru melden, sobald sie es sehen“, so die Ansage aus dem Polizeirevier. „Svubbi“ ist etwa einen Meter groß und hat ein braun-weißes Fell. Überleben kann sie in der dänischen Natur nicht über längere Zeit, da sie Spezialfutter mit bestimmten Vitaminen benötigt.

In Dänemark ist die Haltung von großen Kängurus verboten, kleinere Rassen dürfen aber prinzipiell gehalten werden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen