Nach Ausreise : Chris Brown: R&B-Sänger darf Philippinen verlassen

Erleichterung bei R&B-Sänger Chris Brown: Nach zwei unfreiwilligen Tagen auf den Philippinen bekommt er grünes Licht zur Ausreise. Ob ein bizarres Video ihm schließlich half?

shz.de von
24. Juli 2015, 14:33 Uhr

Manila | Zwei Tage hat US-Sänger Chris Brown (26) auf den Philippinen festgesessen, am Freitag bekam er endlich grünes Licht für die Abreise. Die Einwanderungsbehörde stellte eine Ausreisegenehmigung aus, berichtete eine Sprecherin. Es liege nichts gegen den Sänger vor. „Er kann jederzeit abreisen, er muss diese Genehmigung nur am Schalter vorlegen“, sagte sie. Nach Angaben der Flughafenbehörde reichte Browns Team noch für Freitagabend einen Flugplan ein. Nach diesen Angaben wollte er nach Hongkong fliegen. Brown ist auf Konzerttour und hat nächste Woche einen Auftritt in Israel.

Der R&B-Sänger war am Mittwoch am Flughafen in Manila festgehalten worden, als er nach einem Konzert mit dem Privatjet ausfliegen wollte. Eine einflussreiche Religionsgemeinschaft verlangte offenbar Schadenersatz, weil Brown Silvester 2014 zu einem Konzert nicht erschienen war. Er sagte damals, er habe seinen Pass verloren und könne nicht reisen. Nach Angaben der Religionsgemeinschaft hatte sie die Gage damals bezahlt und ihr Geld nie zurückbekommen.

Es blieb zunächst unklar, ob die Behörden die Forderung abschmetterten, ob Browns Management eine finanzielle Einigung fand oder ob die Religionsgemeinschaft ihre Klage zurückzog.

In einem auf YouTube hochgeladenen Video hatte Brown die Behörden zuvor auf Knien angefleht: „Bitte, bitte lasst uns raus!“ Außerdem zeigt er seinen typischen Salto rückwärts. Das Video wurde anscheinend in einem Hotel gedreht. Wann, war unklar.

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