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Party statt Mauerfall : Charly Hübner hat den 9. November versoffen

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Vom bedeutendsten politischen Ereignis der jüngeren deutschen Geschichte bekam Charly Hübner erst am Folgetag etwas mit. Während die Mauer fiel, war der Schauspieler mit Bier, Party und Freunden beschäftigt.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2014 | 16:20 Uhr

Berlin | Schauspieler Charly Hübner (41, „Polizeiruf 110“) hat den Mauerfall erst am nächsten Tag mitbekommen. „Es wurde spät, und wir haben den Fall der Mauer schlichtweg versoffen“, sagte Hübner dem „Stern“. Grund war eine Party. Zusammen mit anderen ostdeutschen Jugendlichen hatte er für den 11. November 1989 eine „Art Verarschungs-Fassnacht“ geplant, „mit satirischen Büttenreden und so“. Am 9. November war Generalprobe. „Ab 21 Uhr wurde Bier ausgeschenkt. Reichlich. Keiner guckte fern. Smartphones gab es noch nicht“, sagte Hübner. Erst am nächsten Morgen habe er erfahren, was geschehen war.

Hübner ist in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) geboren. Nächsten Monat spielt er in der ARD-Tragikomödie „Bornholmer Straße“ den Oberstleutnant der Grenztruppen, Harald Jäger. Dieser hatte am Tag des Mauerfalls den Grenzübergang an der Bornholmer Straße in Berlin geöffnet.

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