zur Navigation springen

„Wochenend-Gangster“ : Bild-Chefredakteur: MC Diekmann „disst“ Bushido

vom
Aus der Onlineredaktion

Bushido nannte ihn einen „Hurensohn wie Kay One“ – Bild-Chefredakteur Kai Diekmann disst den Berliner Rapper jetzt zurück.

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2015 | 16:42 Uhr

Berlin | Gangster-Rapper Bushido brachte im Februar sein neues Album mit dem Titel „Carlo Cokxxx Nutten 3“ heraus. Es ist das 13. Studioalbum des Berliners. Wie von vorherigen Alben gewohnt, schießt Bushido in allen Songs mit harten Worten gegen ehemalige Weggefährten, andere deutsche Rapper oder Prominente. So traf es auch Bild-Chefredakteur Kai Diekmann, der von Bushido in einem Song als „Hurensohn wie Kay One“ beschimpft wird. Diekmann kündigte daraufhin über Twitter eine Revanche an. Diese hat er nun wahr gemacht. Diekmann dokumentierte auch, dass er das fertige Werk auf einer CD an Bushidos Anwältin verschickt hat. Offiziell bestätigt hat Diekmann seinen Rap jedoch bislang nicht.

Eine düstere Melodie ist am Anfang des Videos zu hören, dann folgt ein langsamer Beat. „Süß, was Du da von Dir gibst“, hört man Kai Diekmann etwas holprig rappen. „Ziemlich große Klappe dafür, dass Du am Boden liegst.“ Nach dem noch recht soften Einstieg folgen harte Töne vom Bild-Chefredakteur. „Du und deine Chabos, ich rauch Euch auf Lunge. Im Pfandhaus bist Du Dauergast, Dein AMG gehört der Bank.“

Der nur knapp einminütige Rap ist die Antwort auf Bushidos Beleidigung. Am Ende stellt Diekmann klar: „Du hockst allein Zuhaus, denkst, Dir gehört der Block. In Kreuzberg bin ich der Boss, im 16. Stock.“

Das Musikmagazin „Noisey“ behauptet, den Track von einer anonymen Quelle bekommen zu haben. Unter dem Hashtag „KayOneLeaks“ wollte das Magazin den Song nicht der Öffentlichkeit vorenthalten. Offen ist noch, wie Rapper Bushido auf die Veröffentlichung reagiert. Mit den Zeilen: „Die nächste Story über Dich liegt in meinem Waffenschrank“, lehnt sich Diekmann weit aus dem Fenster. Denn die Qualität seines Raps dürfte eine Einladung für Bushido sein. Auch die Reaktionen auf Twitter sind bislang verhalten:

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen