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Berufswunsch : Antonio Banderas will gerne wieder Regie führen

vom

2018 ist er als Pablo Picasso in der neuen Serie «Genius: Picasso» zu sehen, gleichzeitig unterstützt er die Künstler-App Vibuk. Bei ihrer Vorstellung gab Antonio Banderas («Evita») bekannt, dass er wieder als Regisseur arbeiten möchte.

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2017 | 15:50 Uhr

Das Malergenie Pablo Picasso wird Antonio Banderas bald verkörpern, doch den spanischen Schauspieler zieht es vor allem hinter die Kamera: «Ich will wieder gerne Regie führen», sagte der 57-Jährige am Dienstag während der Vorstellung einer neuen Künstler-App in Madrid.

«Ich habe viele eigene Ideen und schreibe viel», fügte Banderas («Evita», «El Mariachi») hinzu.

Der Ex-Mann von US-Schauspielerin Melanie Griffith hat bisher zweimal als Regisseur firmiert, seine Filme «Locos en Alabama» (dt. Titel: «Verrückt in Alabama», 1999) und «El camino de los ingleses» («Sommerregen», 2006) basierten auf Romanen. Die Dreharbeiten für die zehnteilige TV-Serie über das Leben Picassos will der Zahlsender National Geographic noch in diesem Jahr starten, «Genius: Picasso» soll voraussichtlich 2018 Premiere haben und in 171 Ländern auf 45 Sprachen zu sehen sein.

Banderas stellte in Madrid die App Vibuk vor, die künstlerisches Talent mit konkreten Rollenangeboten zusammenführen will. Die Idee dahinter sei, den Zugang zu Castings zu «demokratisieren» und alle professionellen Schauspieler sowie Laiendarsteller sichtbar zu machen, sagte Gründer Jorge Martínez. «Früher hat man im Café des Theaters María Guerrero (in Madrid) von Castings erfahren», erinnerte sich Banderas, der Vibuk mit seinem Namen und seinem Bild sowie finanziell unterstützt. Die App berge «ungeheuere Möglichkeiten». Sie ist bereits in Spanien und Mexiko aktiv und soll künftig auch Nutzer in den USA sowie ganz Lateinamerika verbinden.

Von der Herzattacke, die Banderas im Januar erlitten hatte, erholte sich der Schauspieler eigenen Worten zufolge sehr gut. «Ich fühle mich kein bisschen der Kräfte und Fähigkeiten beraubt, die ich vor dieser Attacke hatte.»

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