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Versteckspiel : «Alibi.com»: Ehrlich währt am längsten

vom

Geheimnisse, untreue Ehemänner und Lügen bilden den Rahmen in der neuen Komödie aus Frankreich. Doch ist nicht immer alles zum Lachen.

shz.de von
erstellt am 31.Jul.2017 | 09:10 Uhr

Was tun, wenn man lieber den Abend mit seinem Geliebten verbringen will anstatt den Hochzeitstag mit seiner Frau zu feiern? Man braucht nur Kunde von «Alibi.com» zu sein. Denn Grégory und seine beiden Mitarbeiter finden die passenden Alibis und arrangieren die kniffligsten Situationen.

«Alibi.com» ist die dritte Komödie des französischen Regisseurs Philippe Lacheau - darin geht es ziemlich chaotisch zu, allerdings fehlt es zahlreichen Gags an Subtilität. 

Grégory, Augustin und Mehdi organisieren die unwahrscheinlichsten Alibis. Egal, um was und wen es geht. Die Mehrzahl ihrer Kunden sind jedoch Männer. Die einen wollen ihre Homosexualität verstecken und suchen für öffentliche Auftritte weibliche Begleiterinnen, die anderen brauchen wasserdichte Ausreden für ihr Fremdgehen. Die Geschäftsidee geht auf Grégorys Kindheit zurück: Sein Vater begann Ehebruch. Was danach folgte, endete in einem Familiendrama.

Genau dieses Alibi-Geschäft wird Grégory jedoch zum Verhängnis, als er Flo begegnet. Denn die junge Frau hasst nichts mehr, als Männer, die lügen. Und so versucht er, vor ihr sein Geschäft so gut wie möglich zu verbergen. Als sie ihm schließlich ihren Eltern vorstellt, wird die Situation allerdings noch komplizierter als sie schon ist: Flos Vater ist einer seiner besten Kunden.

Während früheren Werke von Lacheau, «Babysitting» und «Babysitting 2» voller unerwarteter und überraschender Pointen waren, wirken die Witze nun stellenweise abgeschmackt und schal.

Alibi.com, Frankreich 2017, 90 Min., FSK o.A., von Philippe Lacheau, mit Philippe Lacheau, Nathalie Baye, Élodie Fontan

Alibi.com

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