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Erinnerungen : Adele Neuhauser war erst spät mit sich im Reinen

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Die Schauspielerin erzählt von ihrer nicht gerade glücklichen Kindheit und Jugend und dem Start in den Beruf. Überall Stolpersteine.

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2017 | 15:41 Uhr

Die Schauspielerin Adele Neuhauser («Tatort») hat erst mit mehr als 40 Jahren das Gefühl bekommen, mit sich einigermaßen im Reinen zu sein. In ihrem Leben habe es immer viel Verzweiflung und Tragik gegeben, sagte die 58-Jährige der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag).

«Es ging los mit dem Umzug von Griechenland, wo ich geboren bin, nach Wien.» Vier Jahre alt sei sie da gewesen und habe statt in einem sonnendurchfluteten Haus mit Garten plötzlich in einer kleinen Wohnung leben müssen. Einige Jahre später sei zudem die Ehe ihrer Eltern zerbrochen.

Ihre Schulzeit sei ein Desaster gewesen, die Direktorin ihrer Klosterschule habe bei der Aufnahme gesagt: «Mädchen, die diese Schule besucht haben, wurden immer sehr gern geheiratet.» Ihren 18. Geburtstag habe sie allein mit zwei Flaschen Rotwein im Zimmer einer Pension gefeiert.

Auch ihr Start ins Schauspielleben sei alles andere als rosig gewesen. «Heute finde ich es stimmig, dass ich es in den ersten Jahren so schwer hatte. Es hätte nicht zu mir gepasst, auf Anhieb im Ensemble des Burgtheaters zu landen.»

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