Nordfriesischer Brauch am 21. Februar : Biikebrennen 2017: Die Feuer auf einer Karte

Das Biikebrennen geht auf heidnische Riten zurück.  
Das Biikebrennen geht auf heidnische Riten zurück.  

Die Biikefeuer sind Kulturgut und Touristenmagnet. Wer nicht hungern oder draußen schlafen will, sollte besser vorher planen.

shz.de von
30. Januar 2017, 19:59 Uhr

Am 21. Februar heißt es wieder „Maaki di biiki ön“: Busch und anderes Gestrüpp werden vor allem auf den Inseln entflammt. Früher wurden unter dem Geleit der großen Feuer die nordfriesischen Waljäger zu ihren monatelangen Fangtouren gen Grönland verabschiedet. Und immer ging mit dem heidnischen Brauch ein Lebewohlruf zum Winter einher. Inzwischen ist das Feuer an vielen Stätten der Westküste Volksfest und Touristenattraktion zugleich. Drei Wochen ist es noch hin bis zum heimlichen Nationalfeiertag der Friesen, der den Seewind wärmt und die Geister vertreiben soll.

Der Andrang auf die Übernachtungsplätze und Grünkohl-Restaurants ist insbesondere auf den Inseln wieder groß. Über unsere aktuelle Biike-Karte können Sie jetzt schon einmal in aller Ruhe Plänen ihren Zielhafen auswählen und schauen, ob sich eine Reservierung lohnt.

Die Karte hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Vorschläge zu Ergänzungen werden per Email an onlineredaktion@shz.de dankend entgegen genommen.

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