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Tödlicher Jagdunfall in Afrika : Bekannter Großwildjäger unter erschossenem Elefanten zerquetscht

vom
Aus der Onlineredaktion

Medienberichten zufolge wurde ein südafrikanischer Trophäenjagd-Anbieter unter einem Elefanten begraben.

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2017 | 11:18 Uhr

Gwayi | Todesfälle bei Hochwildjagden in Afrika können trotz oder gerade wegen starker Bewaffnung schon mal vorkommen. Nun soll es laut internationalen Medienberichten den südafrikanischen Großjäger und Jagd-Unternehmer Theunis Botha in Zimbabwe erwischt haben. Botha, der als Jäger und Anbieter von Leoparden- und Löwenjagden mit Hunden eine Art Legendenstatus unter seinesgleichen hatte, geriet mit einer von ihm geleiteten Jagd-Gesellschaft in Nähe des Hwange-Nationalparks in eine vierköpfige Elefantenherde. Das wurde ihm in Verbindung mit einem mutmaßlich unüberlegten Schuss eines Jägers zum Verhängnis.

Laut britischen Medien, die sich auf das afrikaans-sprachige Newsportal „Netwerk24“ berufen, eröffnete Botha das Feuer auf die Dickhäuter, unter denen sich trächtige Kühe befanden. Eine Elefantenkuh sei von außerhalb des Schussfeldes gekommen und habe den 51-Jährigen überrascht. Von der der Seite kommend griff sie mit dem Rüssel nach dem Schützen und hob ihn damit hoch. Ein anderer Jäger soll daraufhin versucht haben, Botha mit einem gezielten Schuss auf den Elefanten zu retten. Der getroffene Elefant stürzte zu Grunde und begrub den fünffachen Vater Botha unter seinem tonnenschweren Körper.

Zuletzt hatte Botha den Verlust seines Jagd-Freundes Scott van Zyl zu verkraften. Der 44-Jährige verschwand vor einigen Monaten in Zimbabwe. Später fand man seine DNA in erlegten Krokodilen.

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