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Nach Regen und Überschwemmungen : Aufräumen in Dänemark und Schweden

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Ein Youtube-Video zeigt die Wassermassen, die am Wochenende innerhalb von sechs Stunden weite Teile der Hauptstadt Kopenhagen und der schwedischen Großstadt Malmö überschwemmten. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt.

Stockholm/Kopenhagen/Malmö | Nach den Unwettern wird in Dänemark und Südschweden wird aufgeräumt. Zwar stehen nach den heftigen Regengüssen vom Wochenende in Südschweden weiter Straßen und Keller unter Wasser, doch die Aufräumarbeiten haben begonnen. Einige Zugstrecken waren am Montag noch gesperrt oder wurden umgeleitet, während die Stadtbusse in Malmö „so gut es geht“ fuhren, wie die für den Verkehr verantwortliche Behörde Skånetrafiken mitteilte.

Derweil sollen 2000 Haushalte noch bis in die Nacht ohne Strom bleiben bleiben, weil der Keller eines Hochhauses mit Wasser vollgelaufen war. 15 Millionen Liter Wasser müssten zunächst abgepumpt werden, teilte der Energieversorger Eon mit. Laut dem schwedischen Wetterdienst war in Malmö in wenigen Stunden so viel Regen vom Himmel gekommen wie sonst in einem Monat, berichtete der schwedische Wetterdienst. Das enorme Ausmaß des Unwetters sei nicht vorherzusehen gewesen.

Auch in Dänemark hatten massive Regenmengen am Wochenende Straßen und Keller überflutet und den Bahnverkehr behindert. Menschen wurden von den Wassermassen eingeschlossen und gerieten in Lebensgefahr. Besonders stark trafen die Regenfälle die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Das berichteten die Behörden. Ernsthaft verletzt wurde aber niemand.

In Schwedens drittgrößter Stadt Malmö musste die Polizei in der Nacht zu Sonntag zahlreiche Passagiere zweier Busse bergen, die in den Wassermassen steckengeblieben waren. Auch mehrere Autofahrer wurden aus den Fluten gerettet. Zudem kam es zu Stromausfällen. Im schwedischen Radio berichtete eine Frau, sie sei im Fahrstuhl steckengeblieben. Das Wasser sei eingedrungen und habe ihr schon bis zur Brust gestanden, bevor sie sich retten konnte. Ähnlich dramatische Szenen spielten sich in Kopenhagen ab. Dort wurde ein Taxifahrer nach einem Rundfunkbericht in seinem Wagen eingeschlossen. Das Wasser habe schon seinen Mund erreicht, erst dann hätten andere Fahrer ihn von außen befreien können, erzählte der Mann.

„Wir können nicht alles vorhersehen.“, entschuldigte sich der dänische Wetterdienst DMI über den massiven Wolkenbruch rund um die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Ein Video auf Youtube zeigt die Wassermassen in der Kopenhagener Innenstadt.

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erstellt am 31.Aug.2014 | 13:27 Uhr

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