Assad-Gegner wollen baldmöglichst Waffen

 Waffen und Ausrüstungsgegenstände, die von syrischen Rebellen zurück gelassen wurden, liegen in Damascus an einer Häuserwand. Foto: EPA/SANA
Waffen und Ausrüstungsgegenstände, die von syrischen Rebellen zurück gelassen wurden, liegen in Damascus an einer Häuserwand. Foto: EPA/SANA

Istanbul/Beirut (dpa) - Die syrische Opposition hat sich erfreut über das Aus des EU-Waffenembargos geäußert. Der Sprecher der Freien Syrischen Armee (FSA), Luai al-Mekdad, forderte, dass Waffen sobald wie möglich an die Rebellen geliefert werden.

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28. Mai 2013, 03:22 Uhr

Istanbul/Beirut (dpa) - Die syrische Opposition hat sich erfreut über das Aus des EU-Waffenembargos geäußert. Der Sprecher der Freien Syrischen Armee (FSA), Luai al-Mekdad, forderte, dass Waffen sobald wie möglich an die Rebellen geliefert werden.

«Wenn die internationale Gemeinschaft noch drei Monate mit einer Entscheidung zur Bewaffnung der Rebellen wartet, hat das Regime noch mehr Zeit, Menschen zu töten», sagte er der Nachrichtenagentur dpa. «Jede Verzögerung wird noch mehr Menschenleben kosten.»

Die EU hatte am Vorabend das Waffenembargo gegen Syrien aufgehoben. Eine entsprechende Einigung erzielten die Außenminister nach stundenlangem Streit bei einem Treffen in Brüssel. Einzelne EU-Staaten können nun Waffen an die Gegner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad liefern. Das soll jedoch vorerst nicht geschehen. Bis zum 1. August wird - auch im Licht der geplanten Genfer Syrien-Konferenz - über das weitere Vorgehen entschieden.

EU und Syrien

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