Infografik des Tages : Darum braucht Europa die Einheits-Armee

Sie sagen manchmal mehr aus als 1000 Worte: Infografiken werden immer beliebter im Netz. Wir bieten Ihnen regelmäßig aktualisierte Statistiken und Abbildungen zu Themen, die die Region bewegen.

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19. Februar 2018, 05:00 Uhr aktualisiert vor 10 Minuten

INFOGRAFIK 19. Februar


Braucht die Europäische Union ein gemeinsames Militär? Diese Frage beschäftigt Europa speziell in Zeiten von Donald Trump. Nicht zuletzt war eine gemeinsame EU-Armee daher auch ein Thema im Bundestagswahlkampf. Zwar sind wir von einem europaweiten Militärbündnis noch weit entfernt, doch mit PESCO kommt Bewegung in das Thema, das eigentlich schon ein alter Hut ist. Profitieren könnten die schwächelnden europäischen Rüstungsunternehmen. Wie die Infografik von Statista zeigt, leistet Europa sich sechsmal so viele Waffensysteme wie die USA (178 statt 30). Hierdurch entstehen hohe Kosten, Redundanzen und eine erschwerte Zusammenarbeit aufgrund inkompatibler Systeme.

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INFOGRAFIK 16. Februar


Helferberufe sind am stärksten davon gefährdet, von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt zu werden. Seit 2013 ist das Risiko noch einmal deutlich gestiegen, wie eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt. In Expertenberufen ist das Risiko am geringsten, aber auch hier stieg der Anteil der Tätigkeiten, die potenziell von Computern erledigt werden könnten von 19 auf 24 Prozent. 

Wie die Grafik von Statista zeigt, sind in Fertigung und Fertigungstechnik die meisten Tätigkeiten von Computern ausführbar. Am deutlichsten gestiegen ist der Anteil zwischen 2013 und 2016 mit einem Plus von 20 Prozentpunkten aber in Verkehrs- und Logistikberufen. 

Zu den einzigen Berufssegmenten, in denen die Anteile gesunken sind, zählen Gesundheitsberufe mit einem Prozentpunkt weniger und IT- und naturwissenschaftliche Dienstleistungsberufe. Hier sank der Anteil der Tätigkeiten, die ein Computer ausführen könnte von 44 auf 39 Prozent.

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INFOGRAFIK 16. Februar


Dauert die Jugend heute immer länger? Oder werden Jugendliche dank digitaler Medien immer früher erwachsen? Und ab welchem Alter ist man überhaupt erwachsen? Wie eine Umfrage von YouGov in Zusammenarbeit mit Statista zeigt, sind sich die Befragten uneins. 

Insgesamt sagen 46 Prozent, dass man heute etwas oder sogar sehr viel später erwachsen wird als noch vor 30 Jahren. 17 Prozent sehen keinen Unterschied, elf Prozent glauben, dass sich der Zeitpunkt gar nach vorn verschoben hat. 

Was das Alter angeht, gibt es ebenfalls eine große Bandbreite. Mit 25 Prozent sind die meisten aber überzeugt, dass der 21. Geburtstag das Erwachsenwerden markiert. Aber auch bestimmte Anlässe sorgen für das Ende der Jugend. Für 49 Prozent ist das der Auszug bei den Eltern, für 40 Prozent der Berufseinstieg. Weitere 20 Prozent glauben, dass Kinder bekommen erwachsen macht.

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INFOGRAFIK 15. Februar


Facebook verbucht zwar noch immer steigende Nutzerzahlen, das hippe soziale Netzwerk von einst ist es aber lange nicht mehr. Denn die am rasantesten wachsende Zielgruppe ist vor allem jenseits der 50, wie die Grafik von Statista zeigt. 

Während sich die Jüngeren bei YouTube, Instagram und Snapchat tummeln, entdecken die Silver Surfer Facebook für sich. Laut des Social-Media-Atlas der Beratungsgesellschaft Faktenkontor sank der Anteil der 14- bis 19-Jährigen, die Facebook nutzen von 90 Prozent im Jahr 2013 auf 61 Prozent in 2017. Der Anteil der 50- bis 59 Jährigen stieg im selben Zeitraum von 52 auf 73 Prozent, die über 60-Jährigen legten von 47 auf 70 Prozent zu.

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INFOGRAFIK 15. Februar


Frauen verdienen in Deutschland deutlich weniger als Männer. Schaut man sich aber die einzelnen Städte, Kreise und Bundesländer an, wird klar, dass die Werte stark variieren. In einigen neuen Bundesländern haben Frauen gar die Nase vorn, wie die Grafik von Statista zeigt. Am extremsten sind die Unterschiede in den Landkreisen Dingolfing-Landau, wo Frauen 38 Prozent weniger verdienen und Cottbus, wo Frauen 17 Prozent mehr verdienen als Männer. 

Zurückzuführen seien die großen Unterschiede auf die regionale Wirtschaftsstruktur. In Bundesländern mit einer stark industriell geprägten Wirtschaft sei der Gender Pay Gap besonders hoch, so das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das die Studie durchführte. Beim Beispiel Dingolfing-Landau ist das die Kraftfahrzeugbranche und einige Großbetriebe, wo fast die Hälfte aller Männer tätig sind. Ist die Wirtschaft deutlicher auf den Dienstleistungssektor und den öffentlichen Dienst ausgerichtet, wie beim Beispiel Cottbus mit kaum ausgeprägter Industrie, verdienen Frauen besser. 

Laut Statistischem Bundesamt liegt der Gender Pay Gap hierzulande bei 21 Prozent und damit höher als in den meisten Ländern Europas. Laut der Berechnung des IAB, die nur auf den Daten von Vollzeitbeschäftigten beruht, verdienen Frauen in Deutschland insgesamt 14,2 Prozent weniger. Da Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten als Männer, macht das IAB allerdings deutlich, dass die regionalen Verdienstunterschiede aus der Berechnung eher unterzeichnet sind.

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