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Mord in Norwegen : Anklage fordert 21 Jahre Haft für Ehemann

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Ein ehemaliger Hamburger hat seine Frau getötet und in einem Fjord in Norwegen versenkt. „Er hat alle Fehler begangen, die er begehen konnte“, sagt der Staatsanwalt.

shz.de von
erstellt am 27.Nov.2014 | 13:48 Uhr

Sandnes | Für den Mord an seiner Ehefrau an einem Fjord in Norwegen soll ein Deutscher nach dem Willen der Anklage für 21 Jahre hinter Gitter. „Das Beste, das man über (den Angeklagten) sagen kann, ist, dass er kein durchtriebener Krimineller ist“, sagte Staatsanwalt Tormod Haugnes am Donnerstag vor dem Gericht im norwegischen Sandnes. „Er hat alle Fehler begangen, die er begehen konnte.“ Anstatt zu helfen, den Fall zu lösen, habe er die Tat zunächst bestritten und die Behörden täuschen wollen. Wann das Urteil fällt, ist noch unklar.

Der 34-Jährige ist wegen Mordes und Vergewaltigung angeklagt. Zu Beginn des Prozesses am Montag hatte er gestanden, seine Frau, eine 36 Jahre alte Deutsche, erwürgt und in einem Fjord versenkt zu haben. Die Vergewaltigung bestreitet er. Während des Prozesses hatte er ausgesagt, seine Frau habe sich den Tod gewünscht. Die Anklage hält Eifersucht auf eine Internetbekanntschaft und Trennungspläne der zweifachen Mutter für das Motiv. Die Familie aus der Nähe von Hamburg war vor fünf Jahren ausgewandert.

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