Indonesien : Weitere Nachbeben auf Lombok fordern drei Tote

Zahlreiche Gebäude stürzten bei dem starken Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok ein. Foto: dpa/Lui Siu Wai/XinHua
Zahlreiche Gebäude stürzten bei dem starken Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok ein. Foto: dpa/Lui Siu Wai/XinHua

Nach dem verheerenden Erdbeben auf der Insel Lombok ist die Zahl der Todesopfer auf insgesamt mehr als 320 gestiegen.

shz.de von
10. August 2018, 08:09 Uhr

Jakarta | Auf der indonesischen Ferieninsel Lombok sind nach dem verheerenden Erdbeben vom Sonntag durch ein Nachbeben mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte die nationale Katastrophenschutzbehörde am Freitag mit. Insgesamt wurde die Nachbarinsel von Bali nun schon von mehr als 450 weiteren Erdstößen erschüttert. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf mehr als 320. Befürchtet wird, dass sie noch weiter steigt.

270.000 Menschen obdachlos

Das bislang schwerste Nachbeben ereignete sich am Donnerstag zur Mittagszeit. Es hatte die Stärke 6,2. Dabei stürzten mehrere Gebäude ein, die durch das Beben vom Sonntag beschädigt worden waren. Nach einer aktuellen Bilanz, die die Behörden erst am Freitag veröffentlichten, wurden dabei drei Menschen getötet und 24 verletzt.

Mehr als 1000 Verletzte werden noch in Krankenhäusern behandelt. Etwa 270.000 Menschen sind obdachlos geworden oder können immer noch nicht in ihre Unterkünfte zurück. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Immer wieder bebt dort die Erde, oder es brechen Vulkane aus.

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